Schreibe ein Gedicht, welches als Leitmotiv das Reisen/Unterwegssein enthält. Das Thema des Gedichts ist die eigene Jugend, die durch Tugend und Erfolg geprägt ist, aber als Folge Freude fehlt, was Einfluss auf die Gegenwart hat. Schule und Vorbildlichkeit verhinderten das Genießen der Jugend. Nutze einen Schweifreim, Kettenreim und eine Waise. Nutze zusätzlich die folgenden rhetorischen Mittel: Inversion, Alliteration, Metapher, Hyberbel uns Symbol.
Gedicht Hintergrund anpassen
Unterwegs in frühen Jahren, die Jugend voller Pflicht,
Der Tugend Lorbeer trug ich als stolzes Gesicht.
Doch Freude? Oh, wie sie entschwand, ein Klang, verloren, starb leis' dahin,
Ketten sind‘s, die das innere Kind binden im Strauß von Perfekt und „Sollte“.
Schulbank heldenhaft, doch zeitverlassnen Seele viel zu stark,
Wandelnde Schatten, stilles Trauern, in endlosem Prüfungspark.
Die Vorbildwelt, ein Kranz aus stählernen Normen, erdrückend schwer, allein:
Zu voller Blüte nie gedieh der innige, der farbenfrohe Keim.
Alliteration und Inversion im eignen Streben,
Hyberbel der Vernunft, dem inneren Fühlen verpflichtet.
So frag ich mich heut' noch, im Herzen greifbar, klar:
Zerbrochen das Band, Symbol der Freude, der Lebensklarheitsschein war bar.