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in der stillen Gruft auf dem Friedhof erwacht ein Vampir, langsam und leise öffnet sich der Deckel des verwitterten Sarges, der Untote erhebt sich - sein Gewand ist von Art und Schnitt des frühen 19. Jahrhunderts.

In stiller Gruft, der Mondenschein,  
erweckt den Schlaf in kaltem Stein.  
Ein Sarg aus alter Zeit zerfällt,  
der Deckel leise knarrend hält.  

Ein Schatten regt sich, bleich und stumm,  
in Falten edel, Trauertrumm,  
aus alter Welt, im Dunkeln wacht,  
der Untote, zur finstren Nacht.  

Gewand gehüllt in Seide, schwer,  
vom frühen neunzehnten Jahrhundert her,  
erhebt sich stolz der bleiche Gast,  
im Schattenreich verliert er Rast.  

Der Friedhof schweigt, der Nebel zieht,  
wo Herz und Nacht im Flüstern flieht,  
und keiner ahnt, im Morgengrauen,  
den Schrecken, der wird bald erkrauen.

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In stiller Gruft, der Mondenschein, erweckt den Schlaf in kaltem Stein. Ein Sarg aus alter Zeit zerfällt, der Deckel leise knarrend hält. Ein Schatten regt sich, bleich und stumm, in Falten edel, Trauertrumm, aus alter Welt, im Dunkeln wacht, der Untote, zur finstren Nacht. Gewand gehüllt in Seide, schwer, vom frühen neunzehnten Jahrhundert her, erhebt sich stolz der bleiche Gast, im Schattenreich verliert er Rast. Der Friedhof schweigt, der Nebel zieht, wo Herz und Nacht im Flüstern flieht, und keiner ahnt, im Morgengrauen, den Schrecken, der wird bald erkrauen.