In einem Zimmer, still und klein,
Liegt Katrin träumend, ganz allein.
Der Tag zieht leis' an ihr vorbei,
Sie blinzelt kaum zum Fenster frei.
Die Welt ist laut, doch sie bleibt stumm,
Im Herzen schlägt ein sanfter Drum.
Die Sonne lockt, der Sport ruft laut,
Doch Katrin bleibt, vom Schlaf umblaut.
Im Müßiggang, so friedlich weit,
Liegt ihre Kraft in sanfter Zeit.
Denn manchmal ist die größte Tat,
Sich selbst zu ruhen — ohne Rat.