In einem Zimmer, klein und kahl,
stand ein Fernseher einst in Prunk und Zahl.
Das Flimmern war der Abendglanz,
Zukunft und Vergangenheit zugleich im Tanz.
Nun strömen die Bilder wie sanfter Wind,
durch Dienste, die ungreifbar sind.
Der Raum bleibt klein, doch die Welt wird groß,
Bilder vom Sofa, wie ein grenzenloser Fluss.
Die Stille spricht von Zeiten vergangen,
wo Träume an den Bildröhren hangen.
Doch im Streaming's Licht, so grenzenlos weit,
lebt jede Geschichte in unserer Zeit.