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Familie Amling kommt an Weihnachten in ihrer Heimat Marktoberdorf im Allgäu zusammen. Sohn Mathias kommt aus Köln, Tochter Alex kommt aus München, die Eltern Mom und Pop freuen sich sehr. Sie stehen um den Weihnachtsbaum versammelt, singen Stille Nacht Heilige Nacht, weil Mom das gerne möchte, und alle umarmen sich. Mom und Pop finden, Mathias könnte sich öfter mal melden. Alex hingegen soll ihnen nicht ständig auf die Pelle rücken. Sie setzen sich an den Tisch, es gibt Fondue. Alex ist stinksauer, weil mal wieder alle nach verlorenen Pilzen oder Hühnern in der Brühe suchen. Mathias ist sauer, weil er sich wie jedes Jahr der Frage stellen muss, seit wann er überhaupt Pilze mag. Alex beschließt, einen Granatapfel zu öffnen, es gibt eine Explosion. Alex weint. Mom eilt herbei und wäscht Alex die Augen aus. Pop spricht wieder mal nur von seiner Wärmepumpe. Indes schaut Mathias dem Treiben zu und denkt sich, es gibt schon einen Grund, warum er unterm Jahr nie vorbeischaut. Und trotz allem: Alle haben sich lieb und sind glücklich, sich zu haben.

In Marktoberdorf zur Weihnachtsstunde,  
Die Familie Amling in froher Runde.  
Aus Köln kommt Mathias, die Tochter aus München,  
Mom und Pop, sie lieben solche Treffen innig.

Der Baum geschmückt, das Lied erklingt,  
"Stille Nacht", das Mom so innig singt.  
Arme umschließen, Herzen weit,  
In festlicher Weihnachtszeit.

Mathias sollte öfter rufen,  
Alex darf nicht ständig rufen.  
Zum Tisch, da dampft das Fondue heiß,  
Alex ärgert sich, doch niemand weiß.

Pilze suchen, Hühner fischen,  
Mathias wird's alljährlich verfrischen.  
"Seit wann magst du Pilze?" fragt man ihn,  
Er fragt sich, warum er hier erschien.

Eine Granatapfel-Katastrophe,  
Alex’ Tränen wirken wie eine Apotheose.  
Mom eilt herbei, mit flinker Hand,  
Wascht die Augen, alle geeint im Band.

Pop schwärmt von seiner Wärmepumpe,  
Mathias schaut, hinter der Suppe.  
Denkt, es gibt einen Grund, dies Treiben zu meiden,  
Doch Freude und Liebe kann niemand uns neiden.

In der Wärme der Weihnacht vereint,  
Sind sie glücklich, dass es sie gibt – auch wenn's nur weint.

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In Marktoberdorf zur Weihnachtsstunde, Die Familie Amling in froher Runde. Aus Köln kommt Mathias, die Tochter aus München, Mom und Pop, sie lieben solche Treffen innig. Der Baum geschmückt, das Lied erklingt, "Stille Nacht", das Mom so innig singt. Arme umschließen, Herzen weit, In festlicher Weihnachtszeit. Mathias sollte öfter rufen, Alex darf nicht ständig rufen. Zum Tisch, da dampft das Fondue heiß, Alex ärgert sich, doch niemand weiß. Pilze suchen, Hühner fischen, Mathias wird's alljährlich verfrischen. "Seit wann magst du Pilze?" fragt man ihn, Er fragt sich, warum er hier erschien. Eine Granatapfel-Katastrophe, Alex’ Tränen wirken wie eine Apotheose. Mom eilt herbei, mit flinker Hand, Wascht die Augen, alle geeint im Band. Pop schwärmt von seiner Wärmepumpe, Mathias schaut, hinter der Suppe. Denkt, es gibt einen Grund, dies Treiben zu meiden, Doch Freude und Liebe kann niemand uns neiden. In der Wärme der Weihnacht vereint, Sind sie glücklich, dass es sie gibt – auch wenn's nur weint.