Es geht um ein junges Paar. Diese führen ein Fernbeziehung, haben einiges falsch gemacht. Sie haben enorm viel Zeit miteinander verbracht, und dachten das wäre die Erwartung, auch wenn es sie nicht war. Sie sagt ihm aus dem nichts, dass ihr gerade alles zu viel ist. Sie sagt, sie fühlt sich so, als würde sie nicht mehr hinterherkommen. Alles ist zu viel. Sie muss sich selbst finden, sie muss sich selbst lernen zu lieben, sie kann gerade keine Beziehung führen. Er versteht es nicht, denkt viel nach, und merkt, er hat sie erdrückt, er hat sie eingeengt und das, obwohl es nie sein ziel war. Er wollte immer nur das beste für sie, er wollte ihr die Welt zu den Füßen legen. Die beiden haben wenig Kontakt, haben eine Pause und er hofft, dass es wieder wird. Er hofft, dass sie es wieder schaffen. Er würde alles geben, er vermisst sie so sehr. Er will nicht ohne sie. Er weißt aber nicht, wie ihr es geht. Er ist in einem Stauts der Ungewissheit. Er kann nicht mehr schlafen, seine Gedanken fressen ihn auf.
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Zwischen Himmel und Erde, fern und nah,
Ein junges Paar auf unsicherer Fahrt,
Zuviel Zeit statt Tiefe in ihrer Bahn,
Verwoben in Liebe, die kaum noch war.
Sie spricht, ihr Herz voll schwerer Last,
"Wände nahen, ich muss entfliehn,
Mich selbst finden, frei von Hast,
Kein Raum für uns, kein Raum für ihn."
Verstehst du mich? fragt sein gequälter Sinn,
Hat sie bedrückt, ohne Absicht,
Er wollte doch nur für sie da sein,
Die Welt ihr aus Liebe zugericht’.
Getrennt, nur Pausen der kargen Worte,
Er hofft auf ein Morgen, das heilt,
Doch nachts, in der Dunkelheit kalter Orte,
Frisst Ungewissheit, die Schlaf geraubt.
Er möchte sie halten, sein Herz ihr geben,
Sie fehlt ihm mehr als Worte fassen,
Doch, wie es ihr geht, kann er nicht sehen,
Die Zeit wird zeigen, wen sie lassen.