Cousine Anja, 50 Jahre, von Mastholte nach Köln gekommen, macht Fahrradbegleitung, liebt Bildung im TV, kennt viele Psychomänner, kocht mit der Heißluftfriteuse, kauft ständig im Aldi ein, braucht immer genug Essen im Vorrat - auch wenn sie nur einen Bruchteil davon isst, liebt Arbeitsauswärtsfahrten von der Arbeit z.B. nach Trier, hat eine Kuh beim Türkenschieber gekauft, kommt immer erst zur zweiten Halbzeit zum Fußball und hat keine Ahnung wer spielt, kümmert sich um den Papa bei Daheim, liebt Tiere, hat einen Hahn auf dem Fahrrad spazierengefahren, geht mit Doris zum Sport, hasst ihr Geburtstagsdatum
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In Köln landete Anja sanft,
mit fünfzig Jahren, voller Kraft.
Aus Mastholte zog sie fort,
begleitet nun mit Rad zum Sport.
Bildung saugt sie wie ein Schwamm,
TV gibt Wissen, nährt den Drang.
Psychomänner kennt sie viele,
kocht mit Luft, die Küche stille.
Aldi ist ihr Lieblingsmarkt,
Vorrat stets im großen Schrank;
Auch wenn sie nur wenig isst,
ist auswärts fahren ein kleines Glückslist.
In Trier die Freiheit ruft,
doch ist ihr Fußball stets ein Duft.
Kommt immer spät, zur zweiten Halbzeit
und fragt sich nur, wer spielt heut' eigentlich?
Papa braucht sie daheim sehr,
doch Tiere liebt Anja umso mehr.
Ein Hahn auf ihrem Rad vielleicht,
Doris im Sport, sie oft erreicht.
Oh, wie hasst sie ihren Tag,
den Geburtstag, der an ihr nagt.
Doch Cousine Anja, voller Leben,
in Köln strahlt sie, im Erwachsenenschweben.