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Mir schriebe ds Jahr 1993Ig in Leysin als Chef de Réception am chrampfeBüglet vieli Stunde, äs het mi bruchtÖppis anders hani wölle macheMi Brüetsch het gmeint, frag dr Didi, dä brucht ä Servierdüse für sis Restaurant PanoramaIg ha mi gmäldet und so hei mir üs im Novämber 1993 lehre kenne.So ha ig vom 1. Novämber 1993 bis am 30. April 1994 bim Didi houptsächlich d’Aabeschichte überno und am Sunntig hes aube Zmittag gä.Lustig hei mrs aube gha im PanoramaÄs isch dr Träffpunkt gsi vo Jung und AltFischli u Gmüetlich Housi hei rächt möge BiereSodass dr eint o mau ds Bisi ungerem Tisch het verlore.Ä Schoukustuehl hei mr de am Didi zum Geburi gschänkt,So dass är ir ruhige Stund o mau die müede Bei het chönne schlänke.Jaja, denn hei mr no groukt i de RestaurantUnd immer lustig isches zue und här gange mitenandDe hei dr Didi und ig ä chlini Sändepouse ghaBis ig mi ha im Septämber 1996 vom mim Maa ha la scheide laaIm Januar 1997 mau wieder si am Stammtisch im Waldrand gsässeDr Didi het gmeint, Nitle, itz bisch gnue Daheim ume gsässeChum, mir gö zäme uf Gran CanariaGesagt getan. Dr Flug und ds Appartement isch buechet wordeIm März 1997 hei mir üses Abentüür gstartet in Playa del Inglès.Ig ha am Didi no klar gseit, gäu, mir gö als Fründe, ig wott nid meh vor dirÄr het gmeint, jaja, das passt tip top.Und wie das passt het. I denä Ferie het mir dr Didi nämli anvertrout, dass är homosexuell sigi.Ir erste Feriewuche het dr Didi Zyt i de Düne am Strand verbrachtUnd ig bi ä wuche lang am chlyne Pool vom Hotel umegläge, bis dr Didi am Fritig vor erste Wuche zu mir gseit het, Nitle itz isch gnueg umeghanget. Itz gö mir i ds Buenaventura, dert louft immer öppis am Pool. Und wie da öppis glüffe isch – läck, ab däm Tag isch Party losgange.Lumumba und Bier bis üs d’Ohre gwaggelet hei und ernärt hei mir üs vom ne Hamburger – das het glängt.Ufem Balkon im Appartement hei mr Sexheftli gläse und Cuba Libre ineglärt.Mini schönste Ferie ever si das gsi mit dir denn Didi – si bliebe immer i mire Erinnerig.Zwöi Jahr später hei mir dä Gspass wiederholt. Äs Bungalow hei mr gmietet und Zyt im Buenaventura verbracht. Am Abe si mr i ds Jumbo oder süsch i eim vo de Zenter umeghanget oder dr Didi het gseit, ig chume de später zrügg.I gloube i denä Ferie het dr Didi aube meh als 10'000 Schritt gmacht im Tag.Ja, und de isch Zyt cho im Bigoudi bim Urs.Unvergässlich und schön u Lustig hei mrs gha.Urs, mir näme no eis – ja was ächt? Natürlich äs Gläsli Wysse.Während üsere Fründschaft ha ig o dini Eltere, d’Silvia u dr Fritz dröfe lehre kenne.Mängisch si mr o am Chuchitisch bi öich ds Däredinge ghocket oder hei ds Solothurn ir Stadt äs Gläsli Wy zäme gnosse. Ou d’Stephanie und ig hei üs de lehre kenne.Oh, was hei mir alles zäme erläbt Didi, gäu. Ig könnte no Stunde schriebe oder verzelle. Ändlich hesch du dini grossi Liebi lehre kenne, wo di bis hüt glücklich gmacht. Ig fröie mi sehr, mit dir, am Gerry und dini Liebschte hüt chönne di 60’zigscht ds fiire und glichzitig dini Pensionierig. Da derzue gratuliere ig dir vo Härze und fröie mi, darf ig derbi si.

In Leysin war das Jahr, da begann die Zeit,  
Neunundneunzig-drei, als Chef, bereit.  
Am Empfang viel gearbeitet, gesucht nach mehr,  
Ein Ruf, den das Herz trug, ein Freigeist, so schwer.  

Brüetsch sprach: Frag Didi, er sucht Hilfe wohl,  
Im Panorama brauchte es Herz und Humor, das Ziel, das war voll.  
Im November dann lernten wir uns kennen,  
Geschichten der Abende, die Zeit lud uns ein, zu retten.

Sonntags die Tafel gedeckt, voll Leben,  
Ein Stuhl für Didi als Geschenk, zum Ruhen und Schweben.  
Böden, die lachten, bis Bier floss so frei,  
Dazwischen: ein Lächeln, ein stiller Schrei.

Das Leben ein Wandel, im Rausch der Jahre,  
Ein Abenteuer schrieb sich, Gran Canaria war die Ware.  
Freunde, wir gingen, voller Leichtigkeit und Mut,  
Eine Wahrheit, die gedeiht, tief im Herzen, das Glut.

In den Dünen verloren, das Geständnis, so klar,  
Nächte voller Freiheit, in der Ferne, wunderbar.  
Zwei Jahre vergingen, erneut das Entzücken,  
Im Buenaventura der Tanz, ein ständiges Rücken.

Didi, mit dir die Zeiten, die erleben mich noch,  
In Erinnerungen, die ziehen, taut der Seele das Loch.  
Nun feiern wir, Freund, das Leben, das bleibt,  
Gemeinsam in Freude, kein Abschied, der treibt.  

Auf die Zukunft, du Glücklicher, lange erfüllt,  
Mit Gerry und Familie, die Zeit nie verhüllt.  
Möge der Pensionsruf dich sacht geleiten,  
In Freundschaft und Liebe, für alle Zeiten.

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In Leysin war das Jahr, da begann die Zeit, Neunundneunzig-drei, als Chef, bereit. Am Empfang viel gearbeitet, gesucht nach mehr, Ein Ruf, den das Herz trug, ein Freigeist, so schwer. Brüetsch sprach: Frag Didi, er sucht Hilfe wohl, Im Panorama brauchte es Herz und Humor, das Ziel, das war voll. Im November dann lernten wir uns kennen, Geschichten der Abende, die Zeit lud uns ein, zu retten. Sonntags die Tafel gedeckt, voll Leben, Ein Stuhl für Didi als Geschenk, zum Ruhen und Schweben. Böden, die lachten, bis Bier floss so frei, Dazwischen: ein Lächeln, ein stiller Schrei. Das Leben ein Wandel, im Rausch der Jahre, Ein Abenteuer schrieb sich, Gran Canaria war die Ware. Freunde, wir gingen, voller Leichtigkeit und Mut, Eine Wahrheit, die gedeiht, tief im Herzen, das Glut. In den Dünen verloren, das Geständnis, so klar, Nächte voller Freiheit, in der Ferne, wunderbar. Zwei Jahre vergingen, erneut das Entzücken, Im Buenaventura der Tanz, ein ständiges Rücken. Didi, mit dir die Zeiten, die erleben mich noch, In Erinnerungen, die ziehen, taut der Seele das Loch. Nun feiern wir, Freund, das Leben, das bleibt, Gemeinsam in Freude, kein Abschied, der treibt. Auf die Zukunft, du Glücklicher, lange erfüllt, Mit Gerry und Familie, die Zeit nie verhüllt. Möge der Pensionsruf dich sacht geleiten, In Freundschaft und Liebe, für alle Zeiten.