Der Fotograf Michael Bohn wurde 1965 im ostbelgischen Eupen geboren, in dem er auch heute lebt. ln einer Familie von Fotografen aufzuwachsen, hinterließ schon früh seine Spuren. Bereits mit 15 Jahren begann er aktiv zu fotografieren. Gegen den Willen seines Vaters, selber Fotograf, erlernte er schnell und autodidaktisch die Kunst des Fotografierens. Anschließend folgten Studien am lnstitut St. Luc in Lüttich und diverse Ausbildungen im Fotobereich. Schon früh reizte ihn vor allem die schwarz/weiß Fotografie und deren eigene Verarbeitung im Labor des Vaters. Heute kann er auf ein Leben aktiven Fotografierens zurückblicken. Seine einzelnen Bilder sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können, es gibt kaum eine klar zu erkennende Linie. Vielmehr spiegeln seine Aufnahmen den Zeitgeist und die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft wieder. Es gibt Portraits, Landschaften und abstrakte Bilder, wovon jedes einzelne für sich selbst spricht. Bewusst wählt er meistens keine Titel für seine Aufnahmen sondern möchte deren lnterpretation ganz dem Betrachter überlassen. Seit April 2018 betreibt er ausserdem in Eupen die GALERIE FOX mit regelmäßigen Austellungen von regionalen und internationalen Künstlern.
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In Eupens sanfter Stille, einst erwacht,
Michael Bohn, vom Linsenglück gemacht.
In Schatten und Licht, so früh gefangen,
Der jungen Jahre Leidenschaft vergangen.
Gegen Vaters Willen, kühn und klar,
Zog es ihn zum Bild, das er da sah.
Im Spiel von Schwarz und Weiß vertieft,
Wurde Kunst zum Ruf, der ewig rief.
Die Kamera, sein stiller Begleiter,
Erforscht die Welt, wird stets gescheiter.
Ein Kaleidoskop der Vielfalt, weit,
Zeigt sein Werk den Spiegel der Zeit.
Bilder, die der Seele Raum gewähren,
Lassen stumme Stimmen klären.
Ohne Titel, ohne Zwang,
Spricht die Kunst den Inneren Drang.
In Eupen, wo die Galerie regiert,
Wird Kunst von fernen Geistern inspiriert.
Ein Fenster zur Welt, in Formen gebannt,
Michael Bohn, der Ewige im Land.