Hans liebt Franz. Franz sieht pessimistisch, manchmal zynisch auf die Welt. Hans kommt damit nicht klar, will sich gemeinsam mit Franz am Schönen/Guten erfreuen. Hans trennt sich von Franz, schweren Herzens, entgegen seiner weiterhin großen Liebe. Franz zieht sich zurück, hasst das Leben. Es kommt wieder zu Kontakt. Hans offenbart seine fortbestehende Liebe. Franz äußert sich nicht, schlägt eine Wanderung vor. Hans möchte aber keine "heile Welt" spielen, sondern mit Franz offen besprechen, worauf jeder sich einlässt und was jeder vom anderen erwarten kann und was jeder gerne möchte. Hans wartet - voller Liebe und quälender Ungeduld - darauf, dass Franz sich öffnet/mitteilt.
Gedicht Hintergrund anpassen
Hans liebte Franz, mit Herz und Schmerz,
Doch Franz sah nur die dunkle Welt,
Ein Zyniker, der nicht vergibt,
Und fürchtet oft, dass alles fällt.
Hans wollte mit ihm Schönes sehen,
Gemeinsam lachen, in Licht getaucht,
Doch Franz, gefangen im eigenen Weh'n,
Liebte den Abgrund, dem er vertraut.
So trennte Hans, sein Herz im Streit,
Von Franz, dem Schatten und dem Hass,
Doch liebte er weiter, trotz der Zeit,
Ein Glanz, der nie erloschen blass.
Die Zeit verging, Franz zog sich weit,
Wie ein Vogel, der sich selbst verbannt,
Doch eines Tages, ganz voller Leid,
Kam wieder Kontakt, doch ungebrannt.
Hans sprach von Liebe, die noch lebt,
Franz blieb stumm, der Blick verschlossen,
Er schlug eine Wanderung vor,
Doch Hans wollte kein Spiel vom Frohsinn.
Offenheit, so war Hans’ Ziel,
Klare Worte, was jeder will,
In Geduld webt sich die Zeit,
Hans, er wartet, im Sturm der Stille.