Hansi liebt Franz. Franz sieht pessimistisch, manchmal zynisch auf die Welt. Hansi kommt damit nicht klar, will sich gemeinsam mit Franz am Schönen/Guten erfreuen. Hansi trennt sich von Franz schweren Herzens, entgegen seiner weiterhin großen Liebe. Franz zieht sich zurück, hasst das Leben. Hansi nimmt wieder Kontakt auf. Hansi offenbart seine fortbestehende Liebe. Franz äußert sich nicht, schlägt eine unverbindliche Unternehmung vor. Hansi möchte aber nicht da wieder einsetzen, wo es früher zur Trennung führte, sondern mit Franz offen besprechen, worauf jeder sich einlässt und was jeder vom anderen erwarten kann und was jeder gerne möchte. Hansi wartet - voller Liebe und quälender Ungeduld - darauf, dass Franz sich öffnet/mitteilt. Ob er es tun wird?...
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Hansi liebte Franz so sehr,
doch Franz sah grau die Welt umher.
Mit Zynismus trüb, verlor'n im Sein,
konnte Hansi sich nicht daran freu'n.
Schweren Herzens Abschied laut,
Liebe tief, doch Trennung traut.
Franz, der Leben hassen lernt,
zieht sich zurück, das Herz verhärmt.
Doch Hansi wagt den neuen Schritt,
nimmt Kontakt auf, voller Bitt'.
"Liebe, die ich nicht erkalte,"
ruft er, in der Hoffnung: Halte!
Franz, in Schweigen tief verharrt,
schlägt vor ein Treffen, unverbindlich, zart.
Doch Hansi will nicht wieder flieh'n,
traut sich, offen zu verzieh'n.
"Off'ner Weg und klare Sicht,
was wir geben, was Gewicht."
Hansi wartet, angespannt,
Liebe hält ihn in der Hand.
Wird Franz das Herz ihm offenbaren?
Bleibt die Frage, voller Fragen.
Hoffnung webt sich in Geduld,
eine Zukunft, fern der Schuld.