ein uhu sucht eine frau in form von heinz erhard gedicht
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Ein Uhu fliegt bei Mondesschein,
im Waldesdickicht ganz allein.
Er sucht nicht Mäus' noch heller Wahn,
er sucht ein Herz aus Eulengran.
„Wo ist die Dame mit dem Blick,
wie nächtlich Perlenglanz im Glück?
Wo flattern Schleier, Eulenflaum?“
Fragt er ins Dunkel, voller Traum.
Ein Zweig bewegt, ein Ruf ertönt,
die Eulenfrau, sie hat gewöhnt.
Im Schatten reift das Glück heran,
Uhu findet seine Eulendame dann.
Mit Federn sanft, in Harmonie,
tanzen sie im Eulenparadies.
Ein neues Paar, in Nacht vereint,
Uhu und Frau, vom Mondschein weint.