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Schreib mir bitte ein Gedicht anlässlich des 85. Geburtstages meiner Oma. Zur Inspiration ein paar Hintergrundinfos: Als Kind bin ich schon früh immer wieder in ihrer und Opa Obhut gewesen in Wien und habe dort allerhand erlebt: Zoo-Besuche, Museums-Besuch, Kasperl-Theater, Spielplätze, Einkäufe bei IKEA mit Köttbullar Mittagessen, Spielplätze,... Morgens haben wir vom 7. Stock aus immer dem Opa in die Arbeit gewunken und dann den Tag zusammen verbracht. Einmal hat sie mir beigebracht, dass man ALLES schaffen kann, wenn man nur ganz fest daran glaubt. Ich habe daraufhin einen ganzen vormittag versucht, fliegen zu lernen mit mäßigem Erfolg. Schallplatten haben wir gehört mit Märchen und zu Mittag das Ö1 Mittagsjournal, das Intro ist mir bis heute total vertraut. Kleider hat sie mir genäht (sie war gelernte Schneiderin) und zum Essen gabt es jeden morgen gekeimte Dinkelkörner, weil die so gesund sind. Dinkelmehl für Palatschinken wurde immer frisch gemahlen, gesunde Ernährung war immer wichtig, am liebsten wurde das verkocht, was Opa im Garten anbaut. Sie macht die beste Pasta Asciutta überhaupt. Im Sommer waren wir am "Meerli" und haben dort geplanscht und getobt. Die Oma war eine Künstlerin. Sie malt viel mit Aquarell, die Kunstwerke zieren sämtliche Haushalte und auch mit mir hat sie ab und zu gemalt. Auch Gedichte schreibt sie mit Leidenschaft und fängt so alle Momente in Lyrik ein. Wegschmeißen ist nicht ihre Stärke, alles wird gesäubert, repariert und aufbewahrt, man könnte es ja noch einmal brauchen. In Cremissimo-Eispackungen war grundsätzlich selten Eis (meistens Spinat oder ähnliches). Mit Sorgfalt wird alles behandelt, auch die Liebe zum Opa. Sodass bald die Diamantene Hochzeit in 2 Jahren ansteht.

In Wien, im siebten Stock, begann ein junger Tag,  
Mit Winken aus dem Fenster, der Opa nahm den Weg,  
Dann strich die Zeit mit Oma, in freudigem Betragen,  
Durch Zoos, Museen, den Kasperl hören, spielend, unverzagt.  

Ein Löffel Köttbullar, ein Stück der Ikea-Welt,  
Und morgens Dinkelkörner, gesund und wohlbestellt.  
Die Nadel führte flink, die Schneiderkunst ihr eigen,  
So trugen wir die Kleider, die ihre Hände zeigten.

Der Garten schenkte Wunder, frisch auf den Tisch gebracht,  
Tradition und viel Liebe, wie aus dem Märchenland.  
Aquarelle strahlten hell, mit Farben, die sie fand,  
Kunstwerke aller Räume, in jedem Blick erkannt.

Die kleine Künstlerin in mir, die Oma stets bestärkte,  
Denn alles ist möglich, wenn nur der Glaube stärkte.  
Als sie dich lehrte fliegen, und du es wollte wagen,  
Blieb der Boden fest, doch der Traum tat nicht versagen.

Gedichte flossen fort, so wie ein sanfter Fluss,  
Bewahrte jeden Moment, mit sorgsam' Lyrikkuss.  
Nichts wurde je verloren, alles fand sein’ Platz,  
In Cremissimo-Schachteln, bewahr' den Scherz und Schatz.

Die Zeit neigt sich zur Diamant’n, zur Feier ohne Hast,  
Mit Opa Liebe sorgsam, mit tausend Farben fast.  
Oma, nun mit fünfundachtzig, ein Segen uns so lang,  
Mit Kunst und Herz und Weisheit, erklingt dein Lebensklang.

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In Wien, im siebten Stock, begann ein junger Tag, Mit Winken aus dem Fenster, der Opa nahm den Weg, Dann strich die Zeit mit Oma, in freudigem Betragen, Durch Zoos, Museen, den Kasperl hören, spielend, unverzagt. Ein Löffel Köttbullar, ein Stück der Ikea-Welt, Und morgens Dinkelkörner, gesund und wohlbestellt. Die Nadel führte flink, die Schneiderkunst ihr eigen, So trugen wir die Kleider, die ihre Hände zeigten. Der Garten schenkte Wunder, frisch auf den Tisch gebracht, Tradition und viel Liebe, wie aus dem Märchenland. Aquarelle strahlten hell, mit Farben, die sie fand, Kunstwerke aller Räume, in jedem Blick erkannt. Die kleine Künstlerin in mir, die Oma stets bestärkte, Denn alles ist möglich, wenn nur der Glaube stärkte. Als sie dich lehrte fliegen, und du es wollte wagen, Blieb der Boden fest, doch der Traum tat nicht versagen. Gedichte flossen fort, so wie ein sanfter Fluss, Bewahrte jeden Moment, mit sorgsam' Lyrikkuss. Nichts wurde je verloren, alles fand sein’ Platz, In Cremissimo-Schachteln, bewahr' den Scherz und Schatz. Die Zeit neigt sich zur Diamant’n, zur Feier ohne Hast, Mit Opa Liebe sorgsam, mit tausend Farben fast. Oma, nun mit fünfundachtzig, ein Segen uns so lang, Mit Kunst und Herz und Weisheit, erklingt dein Lebensklang.