Der Atem ruht, die Welt hält ein,
Ein Flüstern aus der Erde Blut,
Im Schatten tanzt ein leiser Schein,
Des Lebens Herz in tiefer Glut.
Die Nacht umarmt die Seele sacht,
Ein sanftes Streben ohne Mühen,
Die Stille webt aus alter Pracht,
Ein Lied, das Wurzeln still erblühen.
Vergang'ne Stimmen, längst erspäht,
Erheben sich aus tiefem Grund,
Ein Reigen, der die Zeit erlebt,
Im Einklang mit der Erde Rund.
Der Atem ruht, doch tief verwoben,
Pulsiert das Flüstern, ewig loben.