Du wurdest während eines Luft-Angriffs – nachdem das Taxi ohne Licht gefahren ist - am 14.02.1945 im Keller der Frauenklinik/Geburtsstation in Erlangen geboren.Deine Eltern: Margarete Böller und Karl BöllerDeine Geschwister: Heinz geb. 1933, Martin geb. 1941 und Peter geb. 1943Als Deine Mama von der Klinik nach Hause kam, sagte Dein Bruder Martin:„OST heißt er, weil er das H für Horst nicht aussprechen konnte.Aus diesem Grund heißt Du: Horst WernerEin paar Punkt oder auch Streiche aus Deiner Kindheit:-Mit Deinem Bruder Peter hast Du einen fremden Brunnen abgebaut und befreit, diesen zum Eisenhändler gebracht, verkauft – damit Ihr beide mehr Geld hattet-Mit Deinem Kumpel hast Du Hühner „entführt“, gerupft, ausgenommen, gebraten und mit Klößen gegessen.-Den Nachbarskater hast Du in eurem Wasserbecken mit geschlossenem Deckel schwimmen lassen; Kater hat überlebt und ist nie mehr auf das Böllerische Grundstück.-Du und Peter habt gemeinsam im Spargelkraut-Beet heimlich Zigaretten geraucht …Dein beruflicher Weg:-Von 1959 bis 1963 – da warst du gerade mal 14 Jahre alt – hast Du eine Lehre als Maschinenschlosser bei der Firma Frieseke in Erlangen gemacht. -Ab Mai 1965 hast Du zu SIEMENS gewechselt und vorerst weiterhin als Maschinenschlosser gearbeitet.-Von Februar 1971 bis August 1972 hast Du Vollzeit Schule gemacht und erfolgreich als Maschinenbau-Techniker abgeschlossen.-August 1972 bist Du wieder zu Siemens, damals UB MED-Da warst Du auch bis zum Eintritt Deiner Rente 2003In der Zeit von April 1966 bis September 1967 warst Du bei der BundeswehrDeine große Liebe – die USCHI - hast Du im Oktober 1963 auf der Nachkirchweih im Schloss Marloffstein kennengelernt.Du erzählst noch heute, wie atemberaubend Uschi aussah – Sie trug ein orange farbendes Kleid und Du hast nur sie gesehen. Bei Deinen Erzählungen strahlst Du so toll und Du erzählst es immer noch gerne Deiner Familie.1963 hast Du MUTTER kennengelernt und immer zu schätzen gewusst, du hattest sie in dein Herz geschlossen.Mit Uschi bist Du 1964 das erste Mal gemeinsam in den Urlaub gefahren und zwar eine Busreise in die JACHENAU. Zu damaligen Zeiten musstet ihr beide noch getrennt in zwei unterschiedlichen Häusern schlafen. Es folgten noch viele tolle wunderschöne Urlaube.Ihr seid immer sehr gerne mit Deinem Zündapp Motorrad, welches zwei Sitze hatte, gemeinsam in die Fränkische Schweiz gefahren.Später folgte Dein erstes Auto: ein Prinz.Dein größtes Hobby war und ist wohl noch immer Fussball – daher hat Uschi dich immer zum Fußballplatz begleitet – natürlich zum TSV Bruck.Auch ins Kino seid Ihr sehr gerne gemeinsam gegangen.Am 2. August 1965 habt Ihr dann geheiratetZuerst Standesamt in Marloffstein mit anschließender kirchlicher Trauung in der St. Bonifaz Kirche in Erlangen. Im Anschluss wurde mit ca. 60 Gästen in der alten Schultheiss-Gaststätte in Spardorf gefeiert.Danach bist Du in das Elternhaus von Uschi in Marloffstein gezogen und hast bis ca. 1979 immer wieder das Haus renoviert und umgebaut – es folgten aber noch weiterhin und bis jetzt kleinere Arbeiten am Haus.In Marloffstein bist Du dann in den Sportverein und Kriegerverein eingetreten. Im Sportverein hast Du damals die Tischtennis-Gruppe gegründet.Seit August 1970 seid Ihr mit Moni und Herbert Schubert eng befreundet. Du lerntest Herbert bereits während deiner Tätigkeit bei Siemens als Maschinen-Schlosser kennen.Ihr habt euch immer sehr gut verstanden, viele gemeinsame Urlaube miteinander verbracht und auch Unternehmungen miteinander unternommen. Diese tolle Freundschaft besteht bis heute noch.Du hast zwei Töchter: Tanja und Heike und zwei wunderbare Schwiegersöhne Norbert und Thilo.Deine Enkelkinder David, Nele und Paula und Deine Ur-Enkel Emilia und Mattis aus der Ehe von David mit Sarah.
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In finstrer Nacht, im Kellerraum,
Geboren im Gedröhn, im Staub,
Erlangen schützte uns im Traum,
Ein Taxi ohne Licht uns raub.
Margarete, Karl, voller Sorge,
Drei Brüder warteten daheim,
Horst Werner wardst am Morgen,
Ein Name blieb, aus Kinder-Reim.
Mit Peter gingst du heimlich fort,
Ein Brunnen war das Abenteuer,
Zum Händler brachte er euch Hort,
Die Kindheit flammt im alten Feuer.
Die Hühner im Geheimen Nacht,
Gekocht, gegessen mit Genuss,
Der Kater schwamm und ward verlacht,
Doch kehrte nie auf Böller-Zurück.
Im Spargelkraut, der Rauch weht still,
Verborgene Jugend, wilder Geist,
Maschinenschlosser war dein Will',
Siemens rief, der Weg war meist.
Im Jahre dreiundsechzig dann,
Auf Nachkirchweih das Glück entdeckt,
Die Uschi kam in Oranger Bann,
Die Welt umher für dich verreckt.
Mit Zündapp durch die Fränk'sche Flur,
Im Prinz dann weiter, Hand in Hand,
Die Liebe war des Lebens Spur,
In Marloffstein das Heim entstand.
Fußball, Kino, stets vereint,
Freunde, Reisen, Zeit verwebt,
Tischtennis, Freude nie verneint,
In deiner Brust das Feuer lebt.
Tanja, Heike, Wurzeln stark,
Die Enkel lachen hell und klar,
Durch Sturm und Wind, stets ein Narr,
Doch voller Liebe Jahr für Jahr.
Ein Leben reich, in Stürmen erhellt,
Vom ersten Schrei zur Zeit des Ruh',
Im Herzen groß, die Liebe zählt,
Alles begann am 14. Februar, du.