Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.
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In dunklen Tiefen wohnt der Groll,
Ein Echo, das in unsrer Seele hallt.
Im fremden Bild wird unser Soll,
Zur Schattenfratze, selber kalt.
Der Spiegel, den wir anderen reichen,
Zeigt stets ein Stück von uns zurück.
Was fern von uns, kann uns nicht gleichen,
Nur Eigenheit erregt den Blick.
So tragen wir den Samen Hass,
In unserm Innern, tief versteckt.
Lässt frei ihn nur der Menschen Maß,
Das unser Bild in andre webt.