In einer Stadt, bei Nacht so stumm,
Wo Nebel zieht, ein leises Summ,
Florian und Mathias wandern,
In Gassen, die die Schatten andern.
Ein Paar, das flüstert, leise spricht,
Im Halbdunkel, wo die Moral zerbricht.
Ein anstößiges Band verbindet sie,
In einer Welt, die sonst nicht sieht.
Die Sehnsucht flammt wie wildes Feuer,
Doch jeder Schritt wird mehr zum Schleier.
Ein fremdes Herz, ein flüchtiger Kuss,
Ein Spiel, das niemand dulden muss.
Im Morgenlicht, die Wahrheit klirrt,
Ein stummer Schmerz, der nie verirrt.
Florian, Mathias, Hände dann lösend,
Bleibt nur der Schatten, süß' Erinnerung bösend.