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Rentner Ich hab Zeit, ich bin jetzt Rentner.Von heut ab wird mein Leben etwas turbulenter.Im Gegensatz zu früher bin ich auch solventer,weil ich jetzt Rente krieg, ich bin ja Rentner.Ich mache Fortbildung, ich bin ja Rentner,und am Computer bin ich schon viel kompetenter.Das Internet wird für mich laufend transparenter,seit ich dort surfen geh, ich bin ja Rentner.Ich fühlte mich vom Leben früher viel getrennter,da musst’ ich arbeiten und war kein Rentner.Mein Dasein ist zwar heute etwas dekadenter,aber das darf so sein, ich bin ja Rentner.Ich liebe alte Filme mit Happyend sehr,die seh ich mir nachts an - ich bin ja Rentner.Das frühe Aufstehn ist für mich kein Argument mehr,ich leb im Ruhestand, ich bin ja Rentner.Ich werd, was Arbeit angeht, immer abstinenter,doch Faulsein steht mir zu, ich bin ja Rentner.Nur ab und zu fahr ich ins nahe Gartencenter,denn Gartenarbeit macht viel Freude, nun als Rentner.Mein Blumengarten wird allmählich opulenter,denn für die Pflanzen geb ich noch den letzten Cent her,Was soll’s? Ich hab das Geld, ich bin ja Rentner,und ohne Gartenarbeit wär ich korpulenter.Kommt mal ein Grippekeim, ein virulenter,bleib ich gesünder als manch andrer Rentner,denn ich mach mich durch Impfung resistenter,das ist ja wohl um Einiges patenter.Bei Festen bin ich heutzutage viel präsenter,man hat ja Zeit, jetzt so als Rentner.Ich trinke Wein statt Schnaps, das ist intelligenter,und schmeckt – ganz nebenbei - auch exzellenter.Als junger Mensch war ich recht laut und vehementer,ich diskutierte gern und gab mich renitenter.Ging es um Politik, dann war ich eloquenter,doch jetzt als Rentner werd ich immer transzendenter.Nur eines stört mich noch: das Wörtchen „Rentner“.Es klingt mit jedem Mal impertinenter.Wo wäre denn ein ausrangierter Prominenter,der von sich selbst behauptete, er wäre Rentner?Wer meint, dass er so einen Prominenten kennt, derist ein Lügner, ein ganz stringenter!

Im Ruhestand find' ich jetzt Frieden,  
Die Zeit gehört mir, kann alles bedienen.  
Früher fest im Arbeitswust,  
Jetzt ist's die Freiheit, die ich genuss'.  

Mein Tag beginnt, wann ich will,  
Der Morgen leise, die Stunden still.  
Online erkunde ich neue Weiten,  
Vor Wissen wird nichts mehr mich scheiden.  

Im Garten blüh’n die Rosen dicht,  
Die Farben sind mein Seelengesicht.  
Pflanzen gedeihen, die Fülle pur,  
Ihre Pflege ist meine beste Kur.  

Feste feier ich mit Bedacht,  
Ein Glas Wein, herzhaft gelacht.  
Jene Zeiten lauter und kühn,  
Sind fern, im Ruhestand lass ich sie blüh’n.  

Nur eines stört mich wie ein Pfahl,  
Das Wort „Rentner“, ein rauer Schal.  
Vielleicht bin ich in guter Rente,  
Doch niemals Rentner, ganz im Sinne des Lenkers.

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Im Ruhestand find' ich jetzt Frieden, Die Zeit gehört mir, kann alles bedienen. Früher fest im Arbeitswust, Jetzt ist's die Freiheit, die ich genuss'. Mein Tag beginnt, wann ich will, Der Morgen leise, die Stunden still. Online erkunde ich neue Weiten, Vor Wissen wird nichts mehr mich scheiden. Im Garten blüh’n die Rosen dicht, Die Farben sind mein Seelengesicht. Pflanzen gedeihen, die Fülle pur, Ihre Pflege ist meine beste Kur. Feste feier ich mit Bedacht, Ein Glas Wein, herzhaft gelacht. Jene Zeiten lauter und kühn, Sind fern, im Ruhestand lass ich sie blüh’n. Nur eines stört mich wie ein Pfahl, Das Wort „Rentner“, ein rauer Schal. Vielleicht bin ich in guter Rente, Doch niemals Rentner, ganz im Sinne des Lenkers.