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Erstelle ein Gedicht mit dem thema rechtfertigung von gewalt und machtmissbrauch basierend auf der Fabel lupus et agnus von phaedrus. es soll sich bitte nur am aufbau und an der thematik der fabel orientiert werden, also an der Beschuldigung- rechtfertigungs struktur, und eine eigene geschichte ausgedacht werden. als idee hatte ich ein kleines armes mädchen, was an einem wegesrand sitzt und von einem mann beschuldigt wird, etwas gestohlen zu haben

Am Wegesrand ein Mädchen klein,  
In Lumpen hüllt der Wind sie ein,  
Ein Fremder kommt mit bösem Blick,  
Die Augen scharf, der Schritt im Tritt.  

"Du da, die Süße, sag, wie dreist,  
Dass du gestohlen hast den Preis!  
Mein Geld verschwand wie Morgentau,  
In deinen Händen sah ich's genau."  

Das Mädchen schaut mit klarem Bann,  
Die Worte leis, doch ohne Bang:  
"Ich hab' nichts Eures je genommen,  
Von Eurem Gold nie was vernommen."  

Doch hör ihm nicht, dem wahren Schrei,  
Der Macht missbraucht mit List und Ei.  
Denn wer die Stärke zu beschützen meint,  
Verbirgt oft nur, was stets vereint—  

Ein Zweifel, dreist wie Wolfsgetier,  
Und Unschuld raubt, wie's einst war hier.  
So bleibt der Fluss vom Strom gelenkt,  
Der Stärk're stets das Wasser fängt.

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Am Wegesrand ein Mädchen klein, In Lumpen hüllt der Wind sie ein, Ein Fremder kommt mit bösem Blick, Die Augen scharf, der Schritt im Tritt. "Du da, die Süße, sag, wie dreist, Dass du gestohlen hast den Preis! Mein Geld verschwand wie Morgentau, In deinen Händen sah ich's genau." Das Mädchen schaut mit klarem Bann, Die Worte leis, doch ohne Bang: "Ich hab' nichts Eures je genommen, Von Eurem Gold nie was vernommen." Doch hör ihm nicht, dem wahren Schrei, Der Macht missbraucht mit List und Ei. Denn wer die Stärke zu beschützen meint, Verbirgt oft nur, was stets vereint— Ein Zweifel, dreist wie Wolfsgetier, Und Unschuld raubt, wie's einst war hier. So bleibt der Fluss vom Strom gelenkt, Der Stärk're stets das Wasser fängt.