In röm'scher Therme, alt und reich,
Zieht warme Luft durch Stein und Reich.
Der Kaiser einst mit Stolz gekrönt,
Die Fliesen warm, die Seele schönt.
Ein Bad so heiß, es reinigt Hier,
Der Dampf umhüllt, es glänzt die Zier.
Die Fußbodenheizung strahlt so klar,
In Ruinen spürt man, was einst war.
Ein Museum heute, still und weise,
Besucher zieh'n in Ehrfurcht leise.
Der Blick zurück ins alte Sein,
Ein königlicher Badverein.
Die Zeit verweht, doch bleibt besteh’n,
Im Herzen, was die Augen seh’n.
Ein Tag im alten Glanz verweht,
Ein Sightseeing, das nie vergeht.