Bedecke deinen Himmel, Zeus, Mit Wolkendunst.Und übe, dem Knaben gleich, Der Distein köpft, An Eichen dich und Bergeshöhn;Müßt mir meine ErdeDoch lassen stehn,Und meine Hütte, die du nicht gebaut, Und meinen Herd, Um dessen Glut Du mich beneidest.
Gedicht Hintergrund anpassen
Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst, in grauem Kleid,
Wie ein Knabe, der voller Reiz
Eich' und bergige Höh'n entweiht.
Doch meine Erde lasse stumm
Stehn, wie sie sanft im Wind verweilt,
Mit Hütte, die du nie erbaust,
Und meinem Herd, der Glut verleiht.
Was du auch forderst, was du nimmst,
Ein glanzlos' Machtgebilde bloß,
Die Flamme meines Seins entweicht
Nicht in dem Sturm, der ewig tobt.
So prahle nicht im Götterspiel,
Bedeckt von deiner Wolken Schar,
Denn hier am Herd, der mir gehört,
Bin ich der Herr in meinem Jahr.