In dunklen Schatten, einst gefangen,
Ein Kind sich aus der Nacht erhoben,
Die Stimme trotzt dem kalten Bangen,
Das Herz von Mut und Licht verwoben.
Die Mutter, einst die Fäden führte,
Im Spiegel zeigt ihr Bild sich schal.
Das Kind, nun frei, die Bande spürte,
Zerreißt das alte, finst're Mahl.
Mit Flügeln aus zerbrochnen Ketten,
Zum Horizont das Aug' gewandt,
Erschafft die Welt aus neuen Betten,
Ein Leben nur vom Traum gebrannt.
Die Freiheit rauscht wie Sturm im Blute,
Der Himmel ohne Grenze blaut,
Ein neuer Ruf klingt voller Glute,
Die Seele stark, die Zukunft schaut.