Zwei Betriebsprüfer namens Mülsch und Kaktus reden in der gemeinsamen Kaffeepause mit den Prüferkollegen nur über die Arbeit und insbesondere über die eigenen Fälle. Kaktus hat mindestens 5 G-Fälle auf dem Plan, während die Mülsch sagt dass sie gar nichts kann und über das Programm BpA Euro schimpft sie auch noch. Traditionell führen sie über den ganzen Tisch hinweg ein Dialog zu zweit, bei dem die Mülsch den kaktus nach seinen Fällen fragt, obwohl es sonst keinen interessiert.
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In einer Pause während des Lärms,
bei Kaffee, heiß mit wenig Charms,
sitzen Kaktus, Mülsch mit Kummer,
zwischen Akten, Zahlen, Rumor.
Kaktus spricht von seinen fünf G-Fällen,
wie Trophäen in verstaubten Hallen,
Mülsch seufzt tief, die Stirn sie kraust,
"Gar nichts kann ich," ruft sie laut.
BpA Euro, sie mag es nicht,
Programmschmerz, der ihr Herz zerbricht,
doch trotzdem wird der Dialog gewoben,
laut getönt, die Kollegen zu erproben.
So führen sie, ob man’s gern will,
ihr recht eigenes Gespräch im Still,
es lauscht keiner, doch weitergeht’s:
Über Fälle, Planer—ewiges Gelehn.