Wo der Wind die Seele trägt, sie liebt ihn immernoch, ein weiteres Jahr blieb sie bei ihm, umsorgt seine Wohnung und irgendwie auch ihn, er sieht sie nicht der Advokat, aber dankt auf seine Art, sie versucht ihre Sehnsucht nach ihm zu verbergen und darf nur echt sein in ihren Träumen, in ihren Träumen ist sie frei und längst mit ihm in Freiheit, Geborgenheit, spüren sich und vergessen Anzug und Dienstkleidung, Sünde, Liebe, unaussprechliches Verlangen, spüren, Selbstbefriedigung, Angst vor Strafe von Gott, Einsamkeit, Wunsch nach Liebe.
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Wo der Wind die Seele trägt,
sie liebt ihn immernoch, im Stillen.
Ein weiteres Jahr verrann im Takt,
sie nährt sein Heim und Herz im Willen.
Der Advokat, in Akten blind,
er sieht nicht, wie ihr Sehnen schweigt.
Doch Dank, auf seine Art, gehüllt,
die dunkle Angst vor Strafen weicht.
In Träumen, wo sie frei entflieht,
kein Anzug züchtigt ihre Triebe.
Dort finden sie Geborgenheit,
verbannt die Welt, die Liebe schiebe.
Da liebt sie ihn in Sünde, Glanz,
vergeht im unaussprechlich Bangen,
die Sehnsucht stillt im Beinekrampf,
aus Furcht vor Gott, der längst vergangen.
Einsamkeit im Seelenraum—
der Wunsch nach Liebe bleibt bestehen.
Doch in den Träumen, wild und frei,
vermag sie ihn in ihr erhöh'n.