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Es war das Jahr 2018 und es waren Veteranen, die an ihre gefallenen Kameraden erinnern wollten. Aber wie sollten sie es angehen? Welche Strecke sollte marschiert werden? Diese und viel andere organisatorischen Fragen mussten im Vorfeld geklärt werden. Und dann war klar, wie es ablaufen sollte. 108 Soldaten wollten für ihre 108 gefallenen und im Einsatz ums Leben gekommene Kameraden 108 Kilometer gehen. Und der Wald der Erinnerungen und das Ehrenmal im BMVg sollte dabei aufgesucht werden. Was soll ich euch weiter darüber sagen. Es wurde ein Erfolg, als damals die Teilnehmer von Burg über Behlitz, dem Wald der Erinnerungen und Havelland bis nach Berlin marschierten. Trotz einiger unschöner Kommentaren von zufälligen Zuschauern, war die Resonanz überaus positiv.

Im Jahr zweitausendachtzehn, im Novemberlicht,  
zogen Veteranen still zur Andacht, die Vergessene nicht.  
Hundertacht Mannen, mit hundertacht Herzen schwer,  
schritten für Brüder, die den Himmel ziert das Sternenheer.  

Die Planung war lang, die Strecke genau bedacht,  
von Burg bis Berlin, durch Wälder in stiller Nacht.  
Ein Marsch der Tränen, der Ehre, der bleichen Hand,  
getragen von Hoffnung und der Erinnerung Band.  

Durch Behlitz' Fluren, den Wald der Erinnerungen,  
zogen sie fort, mit Liedern und Wehklagen gesungen.  
Und manchen Zuschauern fraß der Spott ins Herz,  
doch der Marsch ging weiter, trotz Spott und trotz Schmerz.  

Der Weg war das Ziel, und als sie anzogen die Stadt,  
Berlin nahm sie auf mit stiller, ungebrochener Tat.  
Es wurde zum Echo, ein Schweigen, ein Erfolg,  
für hundertacht Seelen, die in unserm Gedenken seidend rollt.  

So hielten sie inne, als Brüder vereint,  
im Ehrenmal des BMVg, wo Erinnerung weint.  
Hundertacht Kilometer, in Erinnerung schwer –  
für eine Zukunft, in der Frieden mehr als nur Hoffnung wär.

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Im Jahr zweitausendachtzehn, im Novemberlicht, zogen Veteranen still zur Andacht, die Vergessene nicht. Hundertacht Mannen, mit hundertacht Herzen schwer, schritten für Brüder, die den Himmel ziert das Sternenheer. Die Planung war lang, die Strecke genau bedacht, von Burg bis Berlin, durch Wälder in stiller Nacht. Ein Marsch der Tränen, der Ehre, der bleichen Hand, getragen von Hoffnung und der Erinnerung Band. Durch Behlitz' Fluren, den Wald der Erinnerungen, zogen sie fort, mit Liedern und Wehklagen gesungen. Und manchen Zuschauern fraß der Spott ins Herz, doch der Marsch ging weiter, trotz Spott und trotz Schmerz. Der Weg war das Ziel, und als sie anzogen die Stadt, Berlin nahm sie auf mit stiller, ungebrochener Tat. Es wurde zum Echo, ein Schweigen, ein Erfolg, für hundertacht Seelen, die in unserm Gedenken seidend rollt. So hielten sie inne, als Brüder vereint, im Ehrenmal des BMVg, wo Erinnerung weint. Hundertacht Kilometer, in Erinnerung schwer – für eine Zukunft, in der Frieden mehr als nur Hoffnung wär.