Katja verbrachte eine unbeschwerte Jugend. Auch wenn man im Hause Rüscher oft mit anpacken musste und ihr das nicht immer gefiel. Meistens gab es dann doch die Möglichkeit durch geschicktes verhandeln mit den Eltern die Aufgaben auf die beiden Brüder abzuwälzen. Die waren eh viel stärker und haben Katja auch oft seckiert, hatten es also auch meist verdient. Die Hauptschule besuchte Sie in Egg. Bald erkannte Sie aber: „Die Schule ist nichts für mich. Ich mache eine ordentliche Lehre.“ Kaum den Entschluss gefasst, ergab sich schon die Gelegenheit bei „Spar-Andi“ anzufangen.
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In Egg, dem kleinen Heimatort,
Wo Katja Rüscher aufgewachsen,
Verlebte sie die Jugend fort,
In unbeschwerten, frohen Massen.
Obwohl das Haus mal Arbeit rief,
War Katja stets verhandlungsreich,
Und oft, wenn sie die Eltern traf,
Legt Arbeit auf die Brüder gleich.
Die Schule schien ihr wenig Wert,
Sie wollte Handwerk, voller Ehr.
Kaum war der Wissenspfad verkehrt,
Fand sie bei „Spar-Andi“ Gehör.
In dieser Kindheit, voller Glanz,
Verstand sie früh des Lebens Tanz.