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"Du warst auf dem Heimwegals du gestorben bist"[Reifenquietschen][Langsame Musik]"Nicht spektakulär, aber tödlich.Du hattest keine SchmerzenDie Sanitäter gaben ihr bestes,dich zu retten, aber erfolglosDein Körperwar vollkommen zerschlagenEs ist besser so, glaue mir.""Und dann, -""dann hast du mich getroffen."[Mystische, leise Klänge]"Was ist passiert? Wo bin ich?""Du bist gestorben"stellte ich fest"Wieso sollte ich es schön reden?Da war ein Lastwagen"[Hupen]"Er kam ins Rutschen""Ja.""Ich bin tot""Ja, aber mach dir nichts draus.Jeder stirbt irgendwann."[Friedliche Musik]Du sahst dich um.Da war nichts.[Magische Känge]Nur du und ich.[Dynamische, sanfte Musik]"Ist das...""Das Leben nach dem Tod?So ungefähr.""Bist du Gott?""Ja, ich bin Gott"[Fredliche Musik]"Meine Kinder, meine Frau...""Was ist mit ihnen?" "Wird es ihnen gut gehen?""So mag ich das", sagte ich."Du bist gerade gestorben, und deinegrößte Sorge gilt deine Familie.So sollte es sein."Fasziniert schautest du mich an.Für dich sah ich nicht aus wie Gott.Ich sah einfach auswie ein Mann oder eine Frau[Magische Klänge]Ein bisschen respekteinflößend,vielleicht."Keine Sorge", sagte ich,"Ihnen wird's gut gehen. In der Eirinnerung deiner Kinderwirst du für immer perfekt sein.Sie waren noch zu jung,um dich peinlich zu finden""Deine Frau wird äußerlich trauernaber insgeheim ist sie erleichtert. Seien wir ehrlicheure ehe war sowieso vorbei.""Falls es dich tröstet, sie wirddeshalb große Schuldgefühle haben"[Dynamische, sanfte Musik]"Oh. Und jetzt?Komm ich jetzt in den HimmelOder die Hölle oder so?""Weder nochDu wirst wiedergeboren""Ah! Also hatten die Hindu recht""Alle Religionenhaben auf ihre Art recht.Komm, gehen war ein paar Schritte."Du gingst neben mir her,Du gingsMitten durch das Nichts.[Friedliche Musik] "Wohin gehen wir?"Nirgendwohin. Es ist einfach schön,beim Reden zu gehen.""Wozu das Ganze?Wenn ich wiedergeboren werde,fang ich bei null an, oder? Als Baby. Alles, was ich in diesem Leben getan habe.Alle Erlebnisse und ErfahrungenAlles umsonst.""Nicht doch. Du trägst all das Wissenund die Erfahrungen deiner vergangenen Leben in dir. Du kannst dich nur jetzt gerade nicht daran erinnern."ich blieb stehen und hielt dich an der Schulter fest."Deine Seele ist wunderbar. Unvorstellbar schön und gigantisch groß. Der menschliche Verstand kann nureinen Bruchteil davon fassen.Wie wenn du die Hand in Wasser hältst,um rauszufinden, ob es warm ist oder kalt."Da streckst nur einen kleinen Teil von dir hinein,und gewinnst trotzdemalle Erfahrungendie dieser Teil von dir gemacht hat.Du warst die letzten 48 Jahre langin einem Menschen.Du hast dich noch nicht wieder genug entfaltet, um dein riesiges Bewusstsein zu spüren,Wenn wir lange genug hier wären,würdest du dich mit der Zeitan alles erinnern. Aber zwischen den einzelnen Leben bringt das nichts.""Wie oft wurde ich denn schon wiedergeboren?""Oh oft, sehe oft. Und in viele verschiedene Leben. Diesmal wirst du ein Bauemmädchen in China um 540 vor Christus sein.[Vogelzwitschern]"Moment, wie bitte? Du schickst michin die Vergangenheit?""Im Prinzip ja[Magische Klänge]Aber die Zeit, wie du sie kennst,gibt es nur in deinem UniversumWo ich herkomme, ist alles anders."[Helles Geräusch]"Wo du...-Wo du herkommst?""Klar. Auch ich komme irgendwo her.[Magische Klänge]Und es gibt andere wie mich.Jetzt willst du natürlich wissenwie das da so ist, aber um ehrlich zu sein,du würdest es nicht verstehen.""Oh" sagtest du enttäuscht.[Sanfte Musik]"Aber Halt!Wenn ich zu verschiedenen Zeitenwiedergeboren werde,könnte ich mich auch schon selbstangetroffen haben.""Natürlich, das hast du schon oft. Und da du in beiden Leben nur deine eigene Lebenserfahrung hast, merkst du es nicht einmal""Aber, wozu das Ganze?"Ich sah dir in die Augen."Der Sinn des Lebens, der Grund für dieses Universum ist, dass du dich weiterentwickelst.""Du meinet, die Menschheit soll sich weiterentwickeln?""Nein, nur du. Dieses ganze Universumhab ich nur für dich geschaffen. Mit jedem neuen Leben reifst du und wirst küger""Nur ich? Was ist mit all den anderen?""Da sind keine anderen, in diesem Universum. gibt es nur uns beide."Verständnislos starrtest du mich an."Aber all die Menschen auf der Erde...""Alles verschiedene Verkörperungen von dir.""Was? ich bin alle?""Jetzt hast du es kapiert.""Ich bin jeder Mensch, der je gelebt hat?""Oder je leben wird, ja.""Ich bin Abraham Lincoln?""Und John Wilkes Booth.""Ich bin Hitler?"sagtest du entsetzt"Und die Millionen, die er umgebracht hat"Ich bin Jesus?""Und auch alle seine Anhänger"Du wurdest ganz still."Alles, was du je einem angetan hast, hast du dir selbst angetan. Jede gute Tat war für dich selbst. Jeder schöne und jeder traurige Moment, den je ein Mensch erlebt hat, hast du erlebt. Oder wirst du noch erleben."Du dachtest lange nach."Warum? Wozu das alles?""Weil du eines Tages wirst wie ich. Denn das bist du. Du gehörst zu uns. Du bist mein Kind[Magischer Klang]"Wow", sagtest du ungläubig[Magische Klänge]"Ich bin ein Gott?""Noch nicht. Du bist ein Fötus. Du wächst noch. Erst wenn du jeder Mensch zu jeder Zeit warst, bist du reif genug, um geboren zu werden.""Also ist das ganze Universum...""Ein Ei", antwortete ich "Und jetzt ist es Zeit für dein nächstes Leben."[Magische Klänge]Und ich schickte dich auf deinen Weg.[Dynamische Musik]

Auf dem Pfad des Lebens schrittest du,  
Die Sterne leuchteten so klar,  
Als plötzlich, in der Stille, Ruh',  
Das Flüstern kam, und es war wahr.  
  
Ein letzter Atem, Reifenquietschen,  
Sanfte Melodien klingen leis',  
Der Abschied sanft, die Schmerzen nichts,  
In Ewigkeit, im klaren Kreis.  
  
Du blicktest in mein Angesicht,  
Ein Hauch von Gott in Menschenform,  
Die Sorgen um die Deinen nicht,  
Vergessen hier, im neuen Norm.  
  
Bist Teil von allem, und doch allein,  
In jedem Herz ein Funken dein.  
Miterlebt die Welten Fluss,  
Von Anfang und von einem Schluss.  
  
Ein Spiel der Zeit in weiter Ferne,  
Geboren neu, stets wie ein Stern,  
Berührtest dich in allen Kerne,  
Ein ewig Kreis, ein Wiederkehr'n.  
  
So geh', mein Kind, in neues Leben,  
Voll Frieden, Weisheit, stilles Streben.  
Ein Gott in Werden, reiner Schein,  
Das Ei des Seins, das stets daheim.

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Auf dem Pfad des Lebens schrittest du, Die Sterne leuchteten so klar, Als plötzlich, in der Stille, Ruh', Das Flüstern kam, und es war wahr. Ein letzter Atem, Reifenquietschen, Sanfte Melodien klingen leis', Der Abschied sanft, die Schmerzen nichts, In Ewigkeit, im klaren Kreis. Du blicktest in mein Angesicht, Ein Hauch von Gott in Menschenform, Die Sorgen um die Deinen nicht, Vergessen hier, im neuen Norm. Bist Teil von allem, und doch allein, In jedem Herz ein Funken dein. Miterlebt die Welten Fluss, Von Anfang und von einem Schluss. Ein Spiel der Zeit in weiter Ferne, Geboren neu, stets wie ein Stern, Berührtest dich in allen Kerne, Ein ewig Kreis, ein Wiederkehr'n. So geh', mein Kind, in neues Leben, Voll Frieden, Weisheit, stilles Streben. Ein Gott in Werden, reiner Schein, Das Ei des Seins, das stets daheim.