In der finstern Mondesnacht,
wo Schatten auf die Erde sacht,
erscheint am Firmament ein Schein,
ein Blutmond, blass und doch so rein.
Erinnernd an das Kreuz von einst,
wo Hoffnung starb und doch gedeiht.
Im Dunkel blüht ein Licht so klar,
Hoffnung bleibt, weil Liebe war.
Die Nacht wird finster, bleibt kein Trost,
im Dunkel flammt der Hoffnungslos.
Doch über Wunden, Schmerz und Pein
erstrahlt der Mond im roten Schein.
In jener Nacht, so still und tief,
die Seele in den Himmel rief.
Hoffnung keimt trotz Kreuzigung,
in jedem Herz, in jedem Schwung.