Drei Kamele, blind und zahnlös' gehen,
Durch Wüstensand, wo Stürme wehen.
Die Scheidung wehte sie auf den Pfad,
Den Abschied hart, der sie vereint hat.
Einst stolze Träger ihrer Last,
Trifft die Übergabe das Kamelgefasst.
In stiller Nacht, der Mond scheint blass,
Tragen sie Geschichten, schwer wie das Nass.
Durch Lebenswinde, Zeiten kalt,
Sind sie verbunden, jung und alt.
Die Zähne fort, doch Worte bleiben,
Im Herzen brennt weiterhin das Treiben.
Scheidung der Wege, eine neue Spur,
Für blinde Kamele gibt's keine Kur.
Doch mit Gefühl und stillem Band,
Wandern sie leise durch den Sand.