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Schreibe eine Ballade über die bildhübsche Frau Agnes, die im Jahre 1500 als Hexe angeklagt wird und der man in der Folterkammer des Hexenturms die Fußsohlen mit Fett einreibt und über einem Kohlebecken röstet

In finstrer Zeit, um Jahr fünfzehn Hundert,  
lebt’ Agnes, die Schönheit wie Licht ergründet.  
Ihr Antlitz gleicht dem Morgentau,  
doch Neid und Schrecken hausen da.

Die Weisen flüstern von Hexenkunst,  
ein Dolch, der schneidet durch Liebesbrunst.  
Und Agnes, das holde Weib allein,  
fällt Opfer von Furcht, von Hass, von Pein.

Gefangen im Turm, der Hoffnung fern,  
ein karges Los, das Herz so schwer.  
Der Richter brüllt: "Bekenne, Hex!"  
Startet ein grausames, teuflisches Spektakel jetzt.

Mit Fett bestrichen, ihre Sohlen brennen,  
das Kohlefeuer, es will das Leiden nicht enden.  
Ein Jammerlaut in dunkler Nacht,  
Erbarmen ist nicht der Menschen Macht.

Doch Agnes, stolz wie ein edles Reh,  
gelobt nie mehr zu weinen, obgleich es weh’.  
Im Herzen Freiheit, die keiner kennt,  
Ihr Geist, er wandert, das Feuer trennt.

So lebt ihr Bild in der Ewigkeit,  
ein Sinnbild für Schönheit und tapfres Geleit.  
Agnes, die keiner je wirklich brach,  
ein Vorbild für Mut in der finsteren Nacht.

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In finstrer Zeit, um Jahr fünfzehn Hundert, lebt’ Agnes, die Schönheit wie Licht ergründet. Ihr Antlitz gleicht dem Morgentau, doch Neid und Schrecken hausen da. Die Weisen flüstern von Hexenkunst, ein Dolch, der schneidet durch Liebesbrunst. Und Agnes, das holde Weib allein, fällt Opfer von Furcht, von Hass, von Pein. Gefangen im Turm, der Hoffnung fern, ein karges Los, das Herz so schwer. Der Richter brüllt: "Bekenne, Hex!" Startet ein grausames, teuflisches Spektakel jetzt. Mit Fett bestrichen, ihre Sohlen brennen, das Kohlefeuer, es will das Leiden nicht enden. Ein Jammerlaut in dunkler Nacht, Erbarmen ist nicht der Menschen Macht. Doch Agnes, stolz wie ein edles Reh, gelobt nie mehr zu weinen, obgleich es weh’. Im Herzen Freiheit, die keiner kennt, Ihr Geist, er wandert, das Feuer trennt. So lebt ihr Bild in der Ewigkeit, ein Sinnbild für Schönheit und tapfres Geleit. Agnes, die keiner je wirklich brach, ein Vorbild für Mut in der finsteren Nacht.