Klemens, Abschied aus der Tagesklinik, lebte in zwei Zimmern und hat es nun geschafft die Wände zwischen beiden einzureißen, er kann sein sonnenkind jetzt genießen und benennt schlechte Tage nicht sondern lässt sie zu und genießt auch die ruhige Zeit. Er fährt gerne Fahrrad, kennt ale Charakter von Lasytown, ist unser privater unterhändler für Honig und Eier, schaft die 10 km in unter 50 Minuten, kann wahnsinnig gut zuhören, nimmt sich für jeden Zeit und stellt die richtigen Fragen wie ein Hobbypsychologe. Er hat viel Feingefühl, Mitgefühl und immer einen Witz an der richtigen Stelle. Er schafft es den Raum zu erhellen. Die Ergotherapie textil hat er genutzt um seine Kleidung anzupassen und zu reparieren. Er war ein super Sportlehrer und hielt uns fitt. Auch die neuen Patienten lernte er schnell kennen, da er sofort auf jeden zugehen kann. Er macht oft Komplimente und mit seiner drollig und witzigen Art schleicht er sich schnell in unsere Herzen. Mit Komplimente kann er nicht gut umgehen, muss aber jetzt dieses Gedicht mit einer Ode auf sich gefallen lassen. Du kannst dein schattenkind in der Klinik lassen und dein sonnenkind in den schönen Momenten des Lebens raus lassen. Mit deinem Pferd und deiner Trompete wirst du die nächsten Tage das Osterfest unsicher machen. Dafür wünschen wir dir einen langen athem und einen gepolsterten po. Auch auf dem Fahrrad machst du eine gute Figur und die schnelle Brille ist immer dabei. Der Wald gibt dir neue Energie genau wie stefanie stahl. Mit Pilzen bist du nicht warm geworden. Wir werden dich sehe vermissen. Susan wohl am meisten dein Küchenmesser, auf welches sie täglich sehnsüchtig gewartet hat. Thabea und Natalie werden sich in der Straßenbahn nach dir zurück sehenen. Wer hält jetzt die Gespräche am laufen. Viel Erfolg für deine Zukunft.
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In zwei Zimmern einst gefangen,
riss du Wände mutig nieder,
umarmtest dein Sonnenkind,
läßt Schatten hinter dir wie Flieder.
Abschied aus der Tagesklinik,
die Freiheit liegt vor dir bereit,
mit sanftem Herz und scharfem Blick
nennst du dunkle Tage nie, genießt die heilige Zeit.
Auf dem Fahrrad, Wind im Haar,
kannst du zehn am Fluss entlang,
Lasytowns Geister sind dir nah,
Honig und Eier nimmst du mit Schwung.
Klemens, unser Zimmerheller,
Hörst und fragst wie keiner sonst,
Mit Feingefühl und viel Geplänkel,
in jeder Stille schaffst du Trost.
In der Ergotherapie Meister,
machst du Kleidung neu und fein,
warst ein Sportlehrer der Geister,
hieltest uns im Sonnenstrahl vereint.
Dein Komplimente taumeln schnell,
da du gelernt hast sie zu meiden,
doch dieses Gedicht sei dir ein Quell,
ein Lobgesang auf deine Freuden.
Mit Pferd und Trompete zieh’ hinaus,
lass Ostern ein Abenteuer sein,
der Wald, dein sprudelnder Lebensquell,
er schenkt dir Kraft und Sonnenwein.
Wir vermissen deinen Geist hier sehr,
Susan sehnt dein Küchenmesser,
In der Straßenbahn bleibt deine Lehr,
als Gesprächsführer und Witz-Verbesserer.
Klemens, Salut, du tapf'rer Held,
im neuen Licht strahlst du zur Welt.