EIn Gedicht zu dem Dorf Droyssig, das schöne und das hässliche
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Im stillen Droyßig schwingt der Wind so sacht,
Durch Wiesen, die im Morgenlicht erwacht.
Die alten Eichen flüstern leis' Geschichten,
Von Tagen, die in goldner Glut verblichen.
Die Fachwerkhäuser, voller Charme und Zier,
Steh’n stolz seit Jahrhunderten hier.
Ein Lächeln schmückt das Angesicht der Zeit,
Wo Vergangenheit und Gegenwart sich vereint.
Doch auch das Hässliche zeigt sein Gesicht,
Wo Mauern bröckeln, im Verfall zerbricht.
Verlassene Scheunen, in stumpfem Grau,
Einstigen Stolz verneigt nun der Verfall.
Trotz allem hat Droyßig seinen Reiz,
Verbirgt im Unscheinbaren seinen Preis.
Denn Schönheit liegt in jedem Fleck verborgen,
Wo Herz und Seele ihren Frieden borgen.