3 Hexen ein Erzähler Ballade mit 8 Strophen jeweils 4 verse mit vergleichen und Metaphern mit Dialogen
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In tiefem Wald bei dunkler Nacht,
Drei Hexen nahmen Tatendrang,
Der Mond ihr helldurchsichtig Licht entfacht,
Ein Erzähler webt der Ballade Klang.
"Seht, wie die Eiche flüstert leis,"
Spricht die Erste mit Blick aus Wind,
"Ihr Schatten ist wie der Rabe heiß,
Der Sturm ein Bruder, den niemand find't."
Die Zweite, silbern Haar so klar,
Flüstert: "Sterne tanzen wie Geister,
Vergessen ist der Menschen Jahr,
Ihr Glanz so fern und leuchtend dreister."
"Doch seht," mahnt die Dritte mit Herz aus Stein,
"Wie der Nebel sanft das Laub umarmt,
Gleich dem Tränenfluss, so ewig rein,
Ist die Dunkelheit in der man sich wärmt."
Der Erzähler hebt die Stimme an,
Als wolle er die Nacht verhexen:
"Ein Königreich ist nur Sand und Gramm,
Doch Hexenspruch lässt Welten wachsen."
"Ein Feuer brennt wie Leidenschaft,
Doch Wasser weicht dem Schicksal nicht,"
Fährt die Erste fort mit einem Kraft,
"Die Elemente tanzen im Gleichgewicht."
"Dann lasst uns winden unser Sein,"
Erklingt von den dreien durch Nebel schwer,
"Wie die Wiesen grünen, da bleibt kein Schein,
Denn Frieden ist ein leiser, warmer Wehr."
Der Erzähler schließt die Ballade mild,
Wie ein Buch, das niemand je gelesen,
"Ein Hexenbund ist stark und wild,
Wie das Leben selbst, seltsam erlesen."