Lieber Gott, sag mir warum muss das sein?Leid, wohin ich seh‘ und meistens so, dass ich nicht versteh.Sag mir, ist es gerecht, dass es manchen so schlecht und anderen viel zu gut geht?Hast du die Karten verteilt?Entscheidest du, für wen die Sonne lacht und für wen es immer schneit?Lieber Gott, ich frag‘ mich wirklich nach dem Sinn, ich denk‘ so oft, dass was nicht stimmt.Bist du bei uns oder sind wir schon verloren?Warum gibt es Gewalt?Warum gibt es Hass?Warum gibt es Menschen, die Soldaten sind?Bitte sag‘ mir den Grund.Bitte sag‘ mir warum ich mich manchmal so alleine fühl‘!Öffne mir die Augen, bade mich im Licht, ich würd‘ so gerne an dich glauben, sag‘ hörst du mich nicht?Lieber Gott, manchmal ist es wirklich schlimm und ich weiß nicht mehr wohin.Und dann kommt es mir vor, als ob die Welt in Trümmern liegt und ich seh‘ mich um
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Lieber Gott, ein Flüstern still und leis,
Ein Sehnen, das die Schatten weiß,
Warum so viel Leid in jeder Sicht,
Warum bleibt die Hoffnung oft so licht?
Siehst du das Weinen, spürst du den Schmerz,
Warum sprüht Freude nicht in jedem Herz?
Ist es gerecht, dass manche frieren,
Während andere im Sonnenschein verlieren?
Teiltest du die Karten aus so blind,
Dass Tränen sich im Wind verirr'n?
Warum gibt's Gewalt und bitteren Hass,
Warum führt der Mensch den Krieg, als wär's ein Spaß?
Sag mir, warum fühl' ich mich allein,
In einer Welt voll kaltem Stein?
Öffne mir die Augen, lass mich sehn,
Gibt es Grund zum Glauben, wird's jemals schön?
In Träumen flüstert leise ein Mut,
Dass manchmal aus Trümmern neues sprüht.
Und wenn die Zweifel sich erheben,
Gib mir Kraft, weiter zu leben.