In einem Märchenreich aus "Rum",
wo Wörter tanzen, leicht und krumm,
spielen wir mit Tönen heiter,
drehen uns auf dem Rad der Zeit,
und laufen lachend immer weiter.
Ein Kuss auf Lippen, süß und stumm,
knutschen wir im blauen Trumm,
albern durch die Gassen karg,
basteln Träume, voller Schwung,
und blättern Seiten ohne Arg.
Wie Geister, die durch Räume ziehen,
gammeln wir, ein stiller Reigen,
manchmal klagen, manchmal siegen,
treiben, lachen, immer eigen,
im Wirbelwind der Freudenfliegen.
Doch Ruhe wohnt im leisen Staub,
wo wir auf Wolken federnd ruhn,
kungeln, knobeln, ohne Laub,
vergessen, vergeuden ohne Tun,
bis wir im Sein die Stille rauben.
Und so fügt sich das bunte Spiel,
aus Wörtern, die im Herzen blühn,
ein süßer, bunter Lebensstil,
wo wir in Freiheit alle glühn,
und in der Liebe leis’ verzieh’n.