Lyrisches Selbstporträt eines alten, weißen SVP-Wählers(aus der Sicht einer jungen, linken Frau)
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In alten Zeiten stand er da,
Mit Sorgenfalten und schneeweißem Haar.
Er spricht von Sturm, von Land und Pflicht,
Doch in seinen Augen, welkt das Licht.
Vor gold'nen Zeiten singt sein Herz,
Doch spür ich dort nur stummen Schmerz.
Ich sehne mich nach weiten Wegen,
Er wählt den Stein, den ich verwegen.
Er trägt die Last von alter Zeit,
Und sucht doch nach Geborgenheit.
Ich rufe laut nach neuem Traum,
Er klammert sich an alten Raum.
Der Fluss der Zeit verschlingt uns beide,
Er schaut zurück, ich fort ins Weite.
Zwei Welten prallen, alte Spur,
Doch hoff' ich still auf neue Uhr.