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Oma wird 80, Tochter und einen Sohn bekommen, als Hausfrau für ihre Torten und vor allem Grillhendl und Salate bekannt, auch wenn der Kartoffelsalat nicht für alle genug Zwiebel drin hat, hat uns Kleider und Kostüme genäht und flickt auch jetzt noch die nicht entenwollende Flut an Löchern in Matteos Hosen, später kam zu ihren Aufgaben vor allem das Omasein, da konnte man die Kinder jederzeit zur Betreuung abgeben, das wurde dann mit ihrem Leben als Witwe schwieriger, da die große weite Welt noch auf sie und ihre Freundin gewartet hat und sie noch viel gereist ist, egal ob mit dem Pfarrer, den Senior*innen oder den Pensionist*innen. Wichtige Zeitbeschäftigungen sind außerdem das Kartenspielen, Platteln und Einkaufen, egal ob mehrmals die Woche den Lebensmitteleinkauf für einen Einpersonenhaushalt oder die neue Tasche und einen weiteren Schal für den prall gefüllten Schrank in der Garderobe. Oma bedeutet für uns aber außer einer immer motivierten Spielpartnerin, vor allem Milchreis, Himbeersaft und Nimm2. Mittlerweile sind wir Enkel zwar nicht mehr auf ihre Betreuung angewiesen, deshalb verwöhnt sie gerne den Hund und kauft für den Äpfel zu jedem Preis, wir Enkel dienen ihr dafür jetzt als allzeit bereite Taxifahrerinnen. Oma ist außerdem der Nachrichtendienst Aderklaas, ohne sie wüssten wir nicht, was sich im Ort tut.

Achtzig Jahre, voller Leben,  
Oma, die uns stets gegeben,  
Tochter, Sohn in ihren Armen,  
Küchenzauber voller Charme.

Torten, Grillhendl auf dem Tisch,  
Salate, nicht immer zwiebelfrisch.  
Kleider nähte sie mit Fleiß,  
Matteos Hosen, jede Naht ein Beweis.

Oma-sein, die größte Freud,  
Kinder jederzeit betreut.  
Witwenleben, Reisen weit,  
Mit Freundinnen in frischer Zeit.

Kartenspiele, Einkaufsspaß,  
Neue Taschen füllt sie nach Maß.  
Milchreis, Himbeersaft zum Naschen,  
Süße Freuden, die uns überraschen.

Heute sind wir ihre Fahrer,  
Noch immer bleibt sie die Erzähler.  
Aderklaas des Orts, stets bereit,  
Für sie bleibt die Welt weit.

Für den Hund, die Äpfel teuer,  
Oma, unser großes Feuer.  
Ihr Lächeln, warm und klar,  
Oma, Lebensstern für wahr.

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Achtzig Jahre, voller Leben, Oma, die uns stets gegeben, Tochter, Sohn in ihren Armen, Küchenzauber voller Charme. Torten, Grillhendl auf dem Tisch, Salate, nicht immer zwiebelfrisch. Kleider nähte sie mit Fleiß, Matteos Hosen, jede Naht ein Beweis. Oma-sein, die größte Freud, Kinder jederzeit betreut. Witwenleben, Reisen weit, Mit Freundinnen in frischer Zeit. Kartenspiele, Einkaufsspaß, Neue Taschen füllt sie nach Maß. Milchreis, Himbeersaft zum Naschen, Süße Freuden, die uns überraschen. Heute sind wir ihre Fahrer, Noch immer bleibt sie die Erzähler. Aderklaas des Orts, stets bereit, Für sie bleibt die Welt weit. Für den Hund, die Äpfel teuer, Oma, unser großes Feuer. Ihr Lächeln, warm und klar, Oma, Lebensstern für wahr.