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Johann Otto der Unterengadiner hat das Herz der schönen Luzernerin erobert. Seit über 50 Jahren gehen sie nun gemeinsam ihren Weg. Mit Humor und Geduld haben sie zwei Mädchen grossgezogen. Johann Otto war mit Leidenschaft Lehrer und hat viele Kinder ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet. Die Jagd ist seine grosse Passion. Er kennt jeden Rehbock und auch wenn er es nicht zugibt, rauben sie ihm den Schlaf. Die Hasenjagd war seine Spezialität. Manche Bergtour hat er mit der Flinte auf dem Rücken gemacht und viele Schneehasen nach Hause gebracht. Die Musik war sein Talent, mit Trompete, Jagdhorn und Handorgel haben wir so manches schönes Fest bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Mamma Ruth hat es geliebt, sich sozial zu engagieren. In Pontresina war sie über Jahre die Präsidentin des Samaritervereins. Im Kirchenchor hat sie auch gesungen, jeder Ton musste stimmen, dann war sie zufrieden. Seit vielen Jahren leben sie nun in Ardez. Mamma hat widmet sich mit Hingabe dem Garten, kennt jedes Pflänzlein darin. Sie lieben Besuch und ihre Enkelkinder sind ihr ganzer Stolz. Nun ist es an der Zeit, euch zu feiern. Heute ist euer Tag und wir möchten uns für all die schönen Momente bedanken, euch feiern. Wir wünschen euch alles Liebe und Gute und viel Lebensmut. Wir stossen auf euch an - e viva Mamma und Bap.

In Ardez fließt ihr Leben leise dahin,  
Johann Otto und Ruth, ein Glanz darin.  
Vor fünfzig Jahren begann ihr Pfad,  
Die Luzernerin, die sein Herz so rasant hat ergraut.

Mit Witz und Geduld zogen sie Groß die zwei,  
Töchter, die blühten, wie Blumen im Mai.  
Johann, der Lehrer mit brennender Lust,  
Kinder zu führen war ihm ein Muss.

Die Jagd war der Ruf, der ihn stets begleit’,  
Der Rehbock entzieht ihm den Schlaf zurzeit.  
Hasen jagend auf Bergeshöhen,  
Mit lauschenden Ohren, blies er ins Horn für Böen.

Ruth, die sich stets für die Menschen verschrieb,  
Präsidentin des Samaritervereins, die sie lieb.  
Im Chor der Kirche sang sie mit Macht,  
Kein Ton zu tief, kein Ton zu flach.

Nun blühen sie weiter in Ardez’ Schoß,  
Im Garten der Seele des Lebens los.  
Die Enkel, der Stolz, der Besuche Glanz,  
Gemeinsam tanzen sie Lebensfreud’ in sanftem Tanz.

Heute feiern wir euch, mit Herzen ganz weit,  
Für Momente der Liebe und Glückseligkeit.  
Euer Tag ist der Dank, die Freude, das Lob,  
E viva Mamma und Bap, auf euch hebt sich das Glas empor!

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In Ardez fließt ihr Leben leise dahin, Johann Otto und Ruth, ein Glanz darin. Vor fünfzig Jahren begann ihr Pfad, Die Luzernerin, die sein Herz so rasant hat ergraut. Mit Witz und Geduld zogen sie Groß die zwei, Töchter, die blühten, wie Blumen im Mai. Johann, der Lehrer mit brennender Lust, Kinder zu führen war ihm ein Muss. Die Jagd war der Ruf, der ihn stets begleit’, Der Rehbock entzieht ihm den Schlaf zurzeit. Hasen jagend auf Bergeshöhen, Mit lauschenden Ohren, blies er ins Horn für Böen. Ruth, die sich stets für die Menschen verschrieb, Präsidentin des Samaritervereins, die sie lieb. Im Chor der Kirche sang sie mit Macht, Kein Ton zu tief, kein Ton zu flach. Nun blühen sie weiter in Ardez’ Schoß, Im Garten der Seele des Lebens los. Die Enkel, der Stolz, der Besuche Glanz, Gemeinsam tanzen sie Lebensfreud’ in sanftem Tanz. Heute feiern wir euch, mit Herzen ganz weit, Für Momente der Liebe und Glückseligkeit. Euer Tag ist der Dank, die Freude, das Lob, E viva Mamma und Bap, auf euch hebt sich das Glas empor!