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Vor 85 Jahren - welch ein Glück - hat unsere Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Grosstante das Licht der Welt erblickt! In Prag geboren als Sonntagskind, mit rebellischem Geist, denkt sie schnell wie der Wind. Böhmisch-katholisch, neugierig und immer ein offenes Ohr Trifft sie auf Hans-Konrad und hat ihr Herz verlor’n.Mit Sutetenteusch, Bayerisch und Hessisch im Gepäck,war für das Westerwälderisch kaum noch Zeit – wer braucht schon alles, wenn man gerne viel spricht?Ausserdem war in der Wiesenstrasse immer was los, die Welt ging ein und aus, das war famos. Ob weiches oder hartes D war gleich wenn Engländer, Franzosen, Finnen am Tisch sassen jederzeit. Das Talent fürs Reimen hat sie mir nicht vermacht, weshalb das Gedicht nun endet, doch zuerst lasst uns das Geburtstagskind hochleben noch einmal wir freuen uns auf viele weitere Jahr!

Vor fünfundachtzig Jahren, welch ein Glück,  
Erblickte sie die Welt, ein Augenblick.  
In Prag geboren, Sonntagskind mit Mut,  
Mit schnellem Geist, der stets das Richtige tut.  

Böhmisch-katholisch, neugierig, bereit,  
Ein Herz, das in Konrads Gegenwart erfreut.  
Ein Rebell in Gedanken, doch sanft im Ton,  
Ein Ohr für Geschichten, die nie verblohn.  

Mit Sprachen im Gepäck, voller Klang,  
Bayerisch, Hessisch, ein lebhafter Drang.  
Westerwäldisch, kaum gebraucht, verging,  
Denn Vielfalt war, woran das Herz hing.  

In der Wiesenstraße, welch emsiges Treiben,  
Wo Menschen aus aller Welt glücklich bleiben.  
Ob weiches oder hartes D, wer schaut da hin?  
Am Tisch ein ständiges Flüstern, ein fröhlicher Sinn.  

Das Talent für Reime, von ihr nicht vererbt,  
Doch fühlen wir die Liebe, die niemals verderbt.  
Lasst uns das Geburtstagskind heute hochleben,  
Auf viele Jahre, die noch vor uns schweben!

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Vor fünfundachtzig Jahren, welch ein Glück, Erblickte sie die Welt, ein Augenblick. In Prag geboren, Sonntagskind mit Mut, Mit schnellem Geist, der stets das Richtige tut. Böhmisch-katholisch, neugierig, bereit, Ein Herz, das in Konrads Gegenwart erfreut. Ein Rebell in Gedanken, doch sanft im Ton, Ein Ohr für Geschichten, die nie verblohn. Mit Sprachen im Gepäck, voller Klang, Bayerisch, Hessisch, ein lebhafter Drang. Westerwäldisch, kaum gebraucht, verging, Denn Vielfalt war, woran das Herz hing. In der Wiesenstraße, welch emsiges Treiben, Wo Menschen aus aller Welt glücklich bleiben. Ob weiches oder hartes D, wer schaut da hin? Am Tisch ein ständiges Flüstern, ein fröhlicher Sinn. Das Talent für Reime, von ihr nicht vererbt, Doch fühlen wir die Liebe, die niemals verderbt. Lasst uns das Geburtstagskind heute hochleben, Auf viele Jahre, die noch vor uns schweben!