Eine junge Frau wollte Macht und Magie erlangen. Sie tötete unzählige und wurde zur Herrscherin. Schließlich plante sie, den Tod zu überlisten und unsterblich zu werden. Der Gott des Todes durchschaute ihren Plan und sie musste schließlich doch sterben. Zur Strafe für ihre Grausamkeit und ihre Anmaßung verbannte er sie als körperlose weiße Magie für immer auf die Erde, wo sie von Magieanwendern zum Heilen genutzt wird. Seitdem heißt sie die "weiße Königin" und dient als Mahnung, niemals für Macht so grausam zu werden, aber auch als Zeichen, dass selbst so böse Dinge wie sie für Gutes sorgen können.
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In alten Zeiten sprach die Sage,
Von einer Frau, voll Macht und Plage.
Ihr Herz von Dunkelheit durchdrungen,
Hat unzählige Seelen verschlungen.
Sie stieg empor zur Königin,
Besessen von dem Streben hin,
Den Tod selbst zu überlisten,
Unsterblich sein, das war ihr Kissen.
Doch der Gott des Todes wacht,
Durchschaute bald ihr listig’ Tracht.
Er sprach: „Du wirst am Ende weichen,
Kein Sterblicher kann Ewigkeit erreichen.“
Zur Strafe, ohne Körper, rein,
Verbannt als Magie, weiß und sein.
Nun heilt sie Wunden, große, kleine,
Die „weiße Königin“ in keiner Peine.
Zur Mahnung für Gier und der dunklen Tat,
Doch auch der Hoffnung, die stets naht,
Aus Dunkelheit ein Leuchten bricht,
Magie wird gut, wenn Schatten licht.