Die Sage der weißen Dame: Eine junge Frau wollte Macht und Magie erlangen. Sie tötete unzählige dafür. Sie wurde mächtig und wollte unsterblich werden. Der Gott des Todes sah, dass sie versuchte, ihn zu überlisten, weswegen sie schließlich doch starb. Zur Strafe für ihre Grausamkeit verbannte er sie für immer als körperlose weiße Magie auf die Erde, wo sie in dieser Form ewig leben muss. Um sie stets an alle zu erinnern, die sie getötet hat, wird ihre Magie von Magieanwendern zum Heilen genutzt.
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In finst'rer Nacht der Mond erwacht,
Die weiße Dame zieht umher,
Von Macht getrieben, kalt entfacht,
Ihr Herz so leer, die Seele schwer.
Unzähl'ge Seelen hat sie geraubt,
Für unsterbliche, grausame Macht,
Doch der Tod ihr Streben durchschaut,
Und bannt sie ewig, ohne Pracht.
Als körperloses, weißes Licht,
Wandert sie weiter über Land,
Heilt, wo die Not die Herzen bricht,
Erinnert an ihr Schicksalsband.
So wird sie in die Welt gebannt,
Zur ewig mahnenden Gestalt,
Die heilt, was einst im Blut verbrannt,
Doch bleibt allein, im ew'gen Wald.