Das Lied der weißen Dame: Eine junge Frau wollte Macht und Magie erlangen. Sie tötete unzählige dafür und wurde zu einer grausamen König mit einem Herz aus Eis. Schließlich wollte sie sogar den Tod selbst besiegen, was ihr jedoch nicht gelang und so starb sie doch. Zur Strafe für ihre Grausamkeit und Gier verbannte sie der Gott des Todes auf die Erde, wo sie für immer als körperlose weiße Magie existiert. Sie wird von anderen Magieanwendern zum Heilen genutz, um sie immer wieder das Lied sehen zu lassen, das sie einst selbst verursachte.
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In einem Land, vom Schnee bedeckt,
Liebte einst eine junge Frau Macht und Geschick,
Die weiße Dame, so nannte man sie,
Ein Herz voll Eis, voll kalter Magie.
Sie strebte nach Stärke, suchte die Nacht,
Opferte Seelen, bis die Krone ihr lacht,
Doch hoch auf dem Thron, vom Tod besiegt,
Sah sie, dass ihr Streben im Nichts verfliegt.
Zur Winde formt der Totengott sie,
Körperlos, im Zauber, doch niemals frei,
Ein Lied der Reue, endloser Klang,
Einst Übertäterin, genutzt als Heilgesang.
So wandelt sie, wo Schatten verweilen,
Im Lied der Heilung, das Geister teilen,
Eine Erinnerung, ein Mahnwort für jene,
Die träumen von Macht — wie eine ferne Sirene.