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Wenn du den Kopf behältst und alle anderenverlieren ihn und sagen: Du bist schuld!Wenn keiner dir mehr glaubt, nur du vertraust dirund du erträgst ihr Misstrauen in Geduld.Und wenn du warten kannst und wirst nicht müdeund die dich hassen dennoch weiter liebst,die dich belügen strafst du nicht mit Lügeund dich trotz Weisheit nicht zu weise gibst.Wenn du dich nicht verlierst in deinen Träumenund du nicht ziellos wirst in deinem Geistwenn du Triumph und Niederlage hinnimmst,beide Betrüger gleich willkommen heißt.Wenn du die Worte die du mal gesprochenaus Narrenmäulern umgedreht vernimmstund siehst dein Lebenswerk vor dir zerbrochenund niederkniest, wenn du es neu beginnst.Setzt du deinen Gewinn auf eine Karteund bist nicht traurig, wenn du ihn verlierstund du beginnst noch einmal ganz von vorneund sagst kein Wort was du dabei riskierst.Wenn du dein Herz bezwingst und alle Sinnenur das zu tun was du von dir verlangstauch wenn du glaubst es gibt nicht mehr da drinnenaußer dem Willen der dir sagt: Du kannst!.Wenn dich die Menge liebt und du noch du bleibstwenn du den König und den Bettler ehrstwenn dich nicht Feind noch Freund verletzen könnenund du die Hilfe niemanden verwehrst.Wenn du in unverzeihlicher MinuteSechzig Sekunden lang verzeihen kannst:Dein ist die Welt - und alles was darin istUnd was noch mehr ist - dann bist du ein Mensch!

In stürmischer Zeit dein Blick bleibt klar,  
wenn ringsum Köpfe fallen, der Vorwurf schwer,  
im Herzen fest stets dein Vertrauen wahr,  
Geduld dein Schild, trägst Lasten mehr.

In ruhigem Warten, Liebe zu verkünden,  
Hass zu ertragen, Vergeltung gewehrt,  
weise in dem was du weißt, kein Blenden,  
in Träumen verloren, bleib ungekehrt.

Triumph und Niederlage gleich empfängst,  
sie sind Betrüger, willkommen hier,  
Halt deine Worte, auch wenn sie geschwängst  
von Narrenhand gewendet zu einer Zier.

Dein Werk zerbrochen, du kniest nieder,  
beginnst von vorne trotz Verlust und Schmerz,  
wagst ohne Klagen das Wagnis wieder,  
hörst nur auf den Willen tief im Herz.

Lieb von der Menge, doch selbst stets treu,  
achtest König, Bettler und ihren Stand,  
unverletzlich in Freund wie Feindes Scheu,  
Mitgefühl reichst du stets mit der Hand.

In jeder flüchtigen Sekunde wähle  
die Gnade in deiner inneren Kunst:  
Dann bist du Mensch, ganz ohne Makel,  
die Welt dein Reich, und nichts ist dir bewusst.

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In stürmischer Zeit dein Blick bleibt klar, wenn ringsum Köpfe fallen, der Vorwurf schwer, im Herzen fest stets dein Vertrauen wahr, Geduld dein Schild, trägst Lasten mehr. In ruhigem Warten, Liebe zu verkünden, Hass zu ertragen, Vergeltung gewehrt, weise in dem was du weißt, kein Blenden, in Träumen verloren, bleib ungekehrt. Triumph und Niederlage gleich empfängst, sie sind Betrüger, willkommen hier, Halt deine Worte, auch wenn sie geschwängst von Narrenhand gewendet zu einer Zier. Dein Werk zerbrochen, du kniest nieder, beginnst von vorne trotz Verlust und Schmerz, wagst ohne Klagen das Wagnis wieder, hörst nur auf den Willen tief im Herz. Lieb von der Menge, doch selbst stets treu, achtest König, Bettler und ihren Stand, unverletzlich in Freund wie Feindes Scheu, Mitgefühl reichst du stets mit der Hand. In jeder flüchtigen Sekunde wähle die Gnade in deiner inneren Kunst: Dann bist du Mensch, ganz ohne Makel, die Welt dein Reich, und nichts ist dir bewusst.