Eine Mutter und ihr Kind sprechen. Mutter existiert aber nicht, Kind bildet sich das ein. Schläft ein. Kind verlässt am ende auch die Welt, weil es den Schmerz nicht ausshält
Gedicht Hintergrund anpassen
Im Mondenschein, so still und leise,
Flüstert die Mutter auf wundersame Weise.
Das Kind lauscht, die Augen schwer,
Es glaubt, die Mutter sei nicht fern.
Sanfter Hauch auf warmer Haut,
Eine Stimme, die Vertrauen baut.
Doch nur die Nacht ist Zeugin hier,
Die Mutter längst schon fern von ihr.
Tränen perlen sanft und klein,
Das Herz des Kindes fühlt sich allein.
In Traum und Dunkel, federnzart,
Verlässt es die Welt, vom Schmerz genarrt.
Ein Stern zieht still am Himmelsschweif,
Zeichnet die Spur von kurzer Zeit.
Nun ruht das Kind in Frieden sanft,
Von Schmerz und Leid so weit entranft.