Alles, was ist,ward einst Nichts.Ein jeglich Lichtkeimt aus Dunkelheit.Doch das Nichtsist kein Abgrund,kein Schlund,nicht leer.Ein Ozean –uferlos,im ewigen Fluss,der alles durchdringet,wo Anfang und Endeim Wandel verrinnt.Jenseits der Form,das Echo der Stille,noch ohne Klang.Ein Laut, der Farben malt,ein Licht, das Formen tanzt,ein innerer Ton,der im Ursprung schwingt,webt das Gewebe der Welt –wie Wasser im Wind.Leben – gesponnenaus Schwingung und Licht.Ein transparenter Faden,der die Grenzen durchbricht.In ihm: die Aschevergangener Zeit,und das Versprechenkünftiger Welten,die träumen – bereit.Nur wer das Nichtsin sich selbst betritt,und in der Stillezwischen Worten spricht,kann jenseits der Welt erwachen –gleich einem Tropfen, der fällt,um das Meer zu entfachen.Erwacht in der Quelle –jenseits der Quelle.Im Ursprung des UrsprungsDer Anfang.Was die Schatten erzittern lässt,ist nicht Vernichtung,sondern Klarheit:das Licht,das alles durchdringt,und leise enthüllt,dass alles verwoben ist.Jeder Krieg, jede Krone,jede Lüge, jedes Schwert –verfällt zu Staub.Ungehört.Kein Name ruft aus der Tiefe –nur namenloses Dunkeldurch die Stille.
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Aus Nichts erstand das All,
ein Licht aus Dunkelheit entfloh.
Das Nichts, ein Ozean in steter Welle,
kein Abgrund tief, doch formverloren klar.
Jenseits der Form ein lautloser Klang,
der Farben malt im stillen Tanz,
ein Hauch, der alles in sich trägt,
wie Wasser sanft im Winde schlägt.
Leben aus Licht und Klang gesponnen,
ein Faden, der die Grenzen bricht,
die Asche längst vergang'ner Zeiten,
und Hoffnung, die zu Welten spricht.
Nur wer das Nichts in sich entdeckt,
und Worte zwischen Stille weckt,
erwacht jenseits des Hier und Jetzt,
wie Tropfen, der im Meer sich setzt.
Dort, am Ursprungskraft der Macht,
wo Schatten fliehen vor der Klarheit Licht,
fällt jede Krone, jedes Schwert,
zu Staub, im Schweigen ungehört.
Der Name dort, er verhallt im Sein,
nur Dunkel malt im Rauschen klein,
doch offenbart im stillen Raum
das Netz aus Allem - ewig Traum.