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Im Herbst 2023 wurde unsere Klasse neu zusammengesetzt. Gleich am Anfang hatten wir mit unseren Klassenvorstand Prof. Grabner und Klassenvorstand-Stellvertreterin einen Wandertag auf den Muraunberg, wo alte Freundschaften gefestigt und neue geknüpft wurden. Der perfekte Einstieg sozusagen. Nachdem wir einige Tests und Schularbeiten (größtenteils positiv) erledigt hatten, fuhren wir Ende Jänner gemeinsam mit der 4d und 4e nach St. Oswald um einen lustigen Schikurs zu verbringen, der zum Glück unfallfrei verlief. Lustige, spannende und informative Abende machten unseren Schikurs zu einem unvergesslichen und prägenden Erlebnis. Vor allem der letzte Abend sorgte für manche für Nervenkitzel (nähere Informationen dazu sind streng geheim ). Am Freitag ging es dann nach einem letzten Schivormittag bei einer lustigen Busfahrt wieder zurück nach St. Veit. Es hat nicht lange gedauert, da folgte schon der nächste Ausflug (zumindest für die Mädchen der Klasse). Während die Mädchen mit Prof. Blassnig nach Klagenfurt zum Lake-Side-Park fuhren, bekamen die Jungs der Klasse einen Vortrag in der Schule über typische “Frauenberufe“. Aber es hatten alle einen informativen Tag. Lernen, lernen, lernen, … und schon stand die letzte Schulwoche vor der Tür, welche unser Klassenvorstand für uns plante. Am Montag verbrachten wir mit ihm und unserer Geografielehrerin einen Tag in der Klasse. Nachdem wir ein großes Frühstück genossen hatten, wurde unsere Klasse in zwei Gruppen geteilt. Die eine war mit Prof. Chudoba auf der einen Seite von der Klasse, die andere mit Prof. Grabner auf der anderen. Beide Lehrpersonen bekamen eine Semmel, eine Butter und ein Messer in die Hand und Ziel war es, als Gruppe sehr gut zu beschreiben, wie man eine Buttersemmel schmiert, sodass man die 1. Gruppe ist. Es war ein sehr lustiger Vormittag und wir freuten uns schon auf die Wanderung am Dienstag zum Längsee. Neben unserem Klassenvorstand, war auch Frau Prof. Kircher dabei. Manche gingen schwimmen, und wem das Wasser zu kalt war, legte sich mit einer Decke auf den Steg und genoss einfach das schöne Wetter. Am Mittwoch ging es mit Prof. Grabner und Prof. Oberlerchner sportlich weiter. Wir wanderten von der Schule über die Kraigerschlösser zum Kraigersee und wieder zurück zur Schule. Wobei der Weg vom See zur Schule nicht ganz so lief wie geplant. Wir gingen und gingen und auf einmal waren wir am Ende einer Wiese. Also hinter und rechts von uns eine große Wiese, vor uns Wald und links ein ganz kleiner Fluss (wir mussten nach links). „Wir sind ja eine sportliche Klasse“, waren unsere Gedanken und schon waren wir ohne Probleme auf der anderen Seite und neben der Straße. Nochmal gut gegangen. Am Donnerstag putzten wir wie jedes Jahr die Klasse und danach lud Prof. Grabner uns alle auf eine Kugel Eis ein. Am letzten Schultag konnte Prof. Grabner in der Früh unsere Jahreszeugnisse nicht finden. In der 1. Stunde fand aber sowieso eine Messe in der Klosterkirche statt. Nachdem sich schon einige von uns überlegt hatten, wie wir unseren Eltern glaubwürdig erklären sollen, dass wir ohne Zeugnisse aus der Schule kommen, hat er sie dann doch gefunden und schon konnten wir in unsere wohlverdienten Ferien gehen. Am 9.9.2024, um genau zu sein, um 7:50 Uhr, saßen wir alle in der 4c bereit für unser letztes Schuljahr zusammen als Klasse. Genau am 1. Schultag, 1.Pause brachte ein Teil von uns eine Pflanze, die sie im Mistkübel gefunden hatten, mit in die Klasse. Wir nannten sie Bob. Sie sah zwar am Anfang leicht am Ende aus, aber mit ein wenig Eistee sah sie aus wie neu. Schon in der 1.Schulwoche stellten wir fest, dass wir bald eine neue Deutsch-Professorin bekommen würden, da die bisherige, Prof. Haas schwanger war. Anfang November war es dann so weit und wir bekamen dann unsere “neue”, Prof. Sablatnik. Doch Ende Feber/Anfang März teilte sie uns mit, dass auch sie uns bald verlassen würde. Wir bekamen eine neue Professorin, Prof. Jeremias. Zum Abschluss gingen wir mit Prof. Sablatnik an einem Donnerstagnachmittag zum McDonalds und unterhielten uns noch ausführlich mit ihr. Auch einige Spick-Aktivitäten wurden aufgedeckt. Aber noch im November fuhren wir mit Prof. Oberlerchner nach Althofen zur WorkZone, welche allen SchülerInnen gut gefallen hat. Von Flex über Donau Chemie bis Spar, es war für jeden etwas dabei. Manche SchülerInnen bekamen beim Stand vom Roten Kreuz sogar einen Gips. Aber nicht nur Firmen, sondern auch Schulen waren vertreten. Im Frühjahr besuchten wir gemeinsam mit der 4a, deren KV, Prof. Freund-Gonzi und unserem KV, Prof. Grabner die UNI in Klagenfurt, wo wir zwei Vorlesungen anhören durften und eine Campusführung bekamen. Wie jedes Jahr nahm unsere Klasse auch wieder am Kostümwettbewerb an Fasching teil. Unter dem Überthema “Fairy Tale” tauchten wir als Schlümpfe auf. Es dauerte nicht lange, hatte unsere Mathe Professorin, Prof. Oberlerchner eine Überraschung für uns. Sie hatte sich in den Ferien die Ausstellung “Endless Structures” in der Klagenfurter Stadtgalerie angesehen, und erzählte uns von der Idee, diese mit uns auch anzuschauen. Wir waren alle sofort begeistert und fuhren so mit ihr und unserem KV Anfang März im Rahmen des GZ-Unterrichts nach Klagenfurt, um diese spannende Führung zu genießen. Am 1. April dachten wir, wir brauchen einen super Aprilstreich (wir versteckten uns im WC), wobei die Jungs nach einer kurzen Zeit in die Klasse zu Prof. Oberlerchner gingen, saßen die Mädchen die ersten 30 Minuten der Stunde still am WC, nach diesen 30 Minuten sind wir aufgeflogen, mussten in die Klasse und Prof. Grabner freute sich über 13 Entschuldigungen unterschrieben von den Eltern für diese 30 Minuten. Nach vielen (anstrengenden) Mathestunden war es dann so weit (zum 1. Mal in Prof. Oberlechner ihrer Berufszeit): wir feierten die 150. Schulübung, und dass schon am 21.Mai. Von Pizza über CakePops, Chips, Murelli,... alles gab es bei unserer Feier. Auch eine schöne Idee unserer Klasse war es, dass “Jugendwörterfenster der 4c” zu gestalten. Von “-10” über “Stinktiere bis Texas” bis zu “Sugarbabe”, alles ist dabei. Da der Bericht schon vor der Sommersportwoche/letzten Schulwoche geschrieben wurde, kann man nur im Voraus sagen, dass es ein lustiger und hoffentlich unfallfreier Abschluss wird. In der letzten Schulwoche ist für Montag eine Firmenbesichtigung bei der Firma Fundermax, am Dienstag bei Flex und am Mittwoch bei der Öbb geplant. Am Donnerstag ist Klasse zusammenräumen angesagt, und jedeR bekommt fünf Minuten etwas z.B. Lustiges vor der Klasse wiederzugeben, bevor sich unsere Klasse am Freitag nach der 2.Stunde dann leider teilt. Das waren die offiziellen Ausflüge/Erlebnisse, wobei es aber auch im Unterricht oder generell viele lustige Sachen gab, die unsere Zeit im Gymnasium zu etwas Unvergesslichem und Prägendem machte. Eines muss noch gesagt werden: Unsere Klasse war/ist die beste Klasse, die man sich vorstellen kann und es ist sehr schade, dass sich unsere Wege nach dieser schönen und viel zu kurzen Zeit schon trennen.

Im Jahr zwei-drei fraß die Luft die Zeit,  
Ein Herbstanfang, als Wege sich neu vereint,  
Mit Herr Prof. Grabner, am Berg Muraun,  
Alte Bande knüpfen, neue entstehen.

Tests bestanden, im Januar die Schifahrt,  
Mit 4d und 4e, auf Spaß die größte Art,  
St. Oswald lacht, Erinnerungen glühen,  
Geheimnisse der Nacht, die Funken sprühen.

Klagenfurt rief die Mädchen zu sich hin,  
Während die Jungen lernten, was Frauenberufe sind,  
Und Lernen, stets Lernen, bis zur letzten Wochenspur,  
Wo das Buttersemmel-Schmieren uns führte durch Hohn und Tor.

Am Längsee schwammen wir im kühlen Blau,  
Wanderwege verloren, doch fanden wir genau,  
Der letzte Tag, die Zeugnisse gefunden,  
Besiegelten die Freude der vergangenen Stunden.

Ein Pflänzlein im Müll, die hieß’n wir Bob,  
Mit Eistee gewachsen, erstand sie knospend aus Schrund,  
Neue Lehrerinnen kamen und gingen,   
Doch die Verbindung blieb unbesiegt am Ringen.

April-Streiche, Versteckspiel in der Klo-Pause,  
Zum Jubiläums-Mathefest gab’s jubelnde Sause,  
Fairy Tale verkleideten wir als Schlümpfe bunt,  
Die Kostümparty war ein wahrhaft magischer Fund.

Besichtigten Firmen, wählten Pfade neu,  
Von Klagenfurt zur Stadtgalerie voller Scheu,  
Jedes Wort aus unserer Jugendfensterbank,  
Zeugt von Tagen, die wir dankbar und glücklich entlang.

Jugendträume greifen nach eigenen Zielen,  
Zum Abschied, Trennung der Wege fühlt sich an wie Spielen,  
Doch die Zeit bleibt eingraviert, mit Tragkraft und Lachen,  
Unsere Klasse, die beste, bleibt in unseren Gedanken wach.

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Im Jahr zwei-drei fraß die Luft die Zeit, Ein Herbstanfang, als Wege sich neu vereint, Mit Herr Prof. Grabner, am Berg Muraun, Alte Bande knüpfen, neue entstehen. Tests bestanden, im Januar die Schifahrt, Mit 4d und 4e, auf Spaß die größte Art, St. Oswald lacht, Erinnerungen glühen, Geheimnisse der Nacht, die Funken sprühen. Klagenfurt rief die Mädchen zu sich hin, Während die Jungen lernten, was Frauenberufe sind, Und Lernen, stets Lernen, bis zur letzten Wochenspur, Wo das Buttersemmel-Schmieren uns führte durch Hohn und Tor. Am Längsee schwammen wir im kühlen Blau, Wanderwege verloren, doch fanden wir genau, Der letzte Tag, die Zeugnisse gefunden, Besiegelten die Freude der vergangenen Stunden. Ein Pflänzlein im Müll, die hieß’n wir Bob, Mit Eistee gewachsen, erstand sie knospend aus Schrund, Neue Lehrerinnen kamen und gingen, Doch die Verbindung blieb unbesiegt am Ringen. April-Streiche, Versteckspiel in der Klo-Pause, Zum Jubiläums-Mathefest gab’s jubelnde Sause, Fairy Tale verkleideten wir als Schlümpfe bunt, Die Kostümparty war ein wahrhaft magischer Fund. Besichtigten Firmen, wählten Pfade neu, Von Klagenfurt zur Stadtgalerie voller Scheu, Jedes Wort aus unserer Jugendfensterbank, Zeugt von Tagen, die wir dankbar und glücklich entlang. Jugendträume greifen nach eigenen Zielen, Zum Abschied, Trennung der Wege fühlt sich an wie Spielen, Doch die Zeit bleibt eingraviert, mit Tragkraft und Lachen, Unsere Klasse, die beste, bleibt in unseren Gedanken wach.