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Wie froh war ich damals, endlich ein Geschwisterchen zu bekommen und einen Bruder hatte ich mir immer gewünscht.Damals wusste ich noch nicht, dass kleine Brüder auch ganz schön nerven und peinlich sein können, besonders, wenn meine Freunde zu Besuch waren. Deine Neugier und Bemerkungen kannten keine Grenzen.Doch Du wurdest älter und immer cooler, warst nicht so angepasst und brav wie ich – sehr zum Leidwesen unserer Eltern.Als „Schwererziehbaren“ habe ich Dir dann in Buxtehude Asyl gewährt. In der Retrospektive war dies eine tolle Zeit, auch, wenn ich das damals manchmal anders gesehen habe (siehe Deine Kneipenbesuche mit entsprechenden Folgen…). Doch ich denke, diese Zeit hat uns nähergebracht, eine Nähe, die hoffentlich unser ganzes Leben halten wird.Beruflich hast Du Deinen Weg gemacht und bist sehr erfolgreich, darüber freue ich mich und bin auch stolz auf Dich.Auch privat hast Du Dein Glück gefunden. Zwei wohlgeratene Kinder, eine intelligente, nette Frau und ein interessanter Freundeskreis.Doch auch sportlich bist Du unterwegs, ich freue mich auf unser nächstes Tennis Match, sei aber nicht traurig, wenn Du mich dieses Jahr noch nicht schlägst.

In jenen Tagen, oh wie froh,  
Ein Bruder, den ich mir erträumte so.  
Seine Neugier, schrankenlos und wild,  
Manch peinlichen Moment uns erbild'.

Die Freunde lachen, doch wir hielten still,  
Nervig war er, doch mit Herz und Will'.  
Er wuchs heran, ein rebellischer Geist,  
Nicht so brav, wie ich war, meist.

Die Eltern, in Sorge, fanden kein Ruh',  
Da bot ich in Buxtehude ihm Asyl dazu.  
Vieles gesehen, teils verrückte Zeit,  
Doch nun erkenn' ich ihre Großartigkeit.

Erfolgreich im Beruf und im Leben,  
Hat er stets sein Bestes gegeben.  
Zwei Kinder, eine Frau so klug,  
Ein Freundeskreis, ein Leben voll Zug.

Beim Tennis treten wir bald an,  
Und vielleicht schlag' ich Dich sodann.  
Doch sei nicht traurig, wenn ich gewinn',  
Denn im Herzen weißt Du, ich bin stolz auf Dich, Bruder, von Anfang an.

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In jenen Tagen, oh wie froh, Ein Bruder, den ich mir erträumte so. Seine Neugier, schrankenlos und wild, Manch peinlichen Moment uns erbild'. Die Freunde lachen, doch wir hielten still, Nervig war er, doch mit Herz und Will'. Er wuchs heran, ein rebellischer Geist, Nicht so brav, wie ich war, meist. Die Eltern, in Sorge, fanden kein Ruh', Da bot ich in Buxtehude ihm Asyl dazu. Vieles gesehen, teils verrückte Zeit, Doch nun erkenn' ich ihre Großartigkeit. Erfolgreich im Beruf und im Leben, Hat er stets sein Bestes gegeben. Zwei Kinder, eine Frau so klug, Ein Freundeskreis, ein Leben voll Zug. Beim Tennis treten wir bald an, Und vielleicht schlag' ich Dich sodann. Doch sei nicht traurig, wenn ich gewinn', Denn im Herzen weißt Du, ich bin stolz auf Dich, Bruder, von Anfang an.