„Schreibe mir ein kurzes Gedicht (im Stil von Gottfried August Bürgers „Der Bauer an seinen durchlauchtigen Tyrannen“) aus Sicht eines Schülers an seinen Lehrer. Das Gedicht soll kritisch, aber nicht beleidigend sein und ähnliche Themen wie Ungerechtigkeit oder Machtverhältnisse behandeln.“
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In einer Klasse voller Bücher,
wo Wissen blüht, so reich und schwer,
steh' ich, ein Schüler, unter deinem Fuchtel,
doch stets bewahr' ich meinen Ehr'.
Die Tafel glänzt in reiner Wille,
doch höre, Lehrer, mein Gedicht:
Nicht jedes Wort, das du versprichst,
trägt Wahrheit in den Händen still.
Du trägst den Stab der großen Macht,
dein Urteil fällt, es hemmt, es leitet,
doch sieh, auch unter dieser Pracht,
gibt's Raum, wo Unrecht leis' noch schreitet.
Ich fleh' um Gleichmaß, um Verstehen,
von jedem Blick ein wenig mehr,
nicht alle Wege, die du gehst,
sind jener Mühe einzig wert.
Nicht Sklav' des Stuhls, nur Gast im Raum,
wünsch' ich mir Wissen, fair verteilt,
so wächst das Könn' in reichem Traum,
wo lehrst du frei, nicht nur verweilt.