In einem Haus, wo Staub sich webt,
Feiert Gerlinde, die sechzig lebt.
Die Jahre fliegen, doch eines bleibt,
Ein Kobold, der den Boden streift.
Der Staubsauger summt sein Lied,
Wo kein Körnchen langer liegt.
Sechzig Münzen blinken sacht,
Im Staube heimlich aufgewacht.
KollegInnen aus der Apotheke,
Mit Lächeln und mit kühlem Segen,
Wünschen Freude, Glück und Mut,
Ihr staubfreies Leben tut ihr gut.
So hebt das Glas, auf das sie lebt,
Und alle Sorgen sich schnell legt.
Gerlinde strahlt, der Tag ist klar,
An ihrem sechzigsten Jubeljahr.