Sinja schwankt im Mondenschein,
vom Rebensaft berauscht so fein.
Ein Schritt, der unbedacht im Takt,
führte sie ins Brennnesselfeld gepackt.
Der Rausch, der Lacher, nun verflogen,
als Einsicht ihr ins Herz gezogen.
Prickelnd tanzt die Nacht umher,
mit brennenden Klingen, wild und leer.
In Dornen kleiden sich die Fragen,
die Sinja nun bei sich trägt,
doch morgen, bei neuem Tage,
ein Lächeln ihre Lippen pflegt.